Ich weiß nicht warum es ausgerechnet Kristalle sind aber diese kleinen Naturwunder sind für einen Chemie-Legastheniker wie mich eben einfach faszinierend und nachdem ich in einem Gespräch mit der Reha-Psychologin festgestellt habe, dass ich außer Arbeiten irgendwie gar keine Hobbys habe, überkam mich das Bedürfnis den Teil der Zeit, den ich momentan nicht bei Ärzten oder Therapien verbringe mit spaßigen Dingen zu füllen. Und etwas selber machen bringt eben Freude! Wie also schon bei Facebook angekündigt, beschäftige ich mich zur Zeit also fröhlich mit der Aufzucht von Kristallen. (Eigentlich suche ich natürlich nur einen Grund, um diese heiße Brille zu tragen)
Kristalle1
Damit auch ein Doofie wie ich durchblickt habe ich zum Geburtstag ein supertolles Kristallzucht-Startkit bekommen, das nicht nur alle nützliche Utensilien enthält, sondern auch eine detaillierte Anleitung. Also alles kinderleicht. (Eine weitere, super-Anleitung zum Kristalle züchten findet ihr übrigens auch in der Geburtstagsausgabe der CUT!)

Also, los geht’s! Um faszinierende Kristalle zu züchten benötigt man:
Kaliumaluminiumsulfat („Alaun“, das gibt es in der Apotheke), leere (Marmeladen-)Gläser, einen Messbecher für kleine Mengen, einen Holzspatel oder alten Löffel zum Umrühren, Kochtopf und Unterlage und auch eine Schutzbrille kann sich tatsächlich als durchaus sinnvoll erweisen!

Schritt für Schritt zum Kristallglück:
1. Zuerst das Kaliumaluminiumsulfat mit lauwarmen (destillierten) Wasser mischen, dabei immer schön aufs richtige Mischverhältnis achten (ich habe nach Vorgabe des Kosmos-Kastens 40g Alaun und 70ml Wasser gemischt) und dann wird gerührt bis sich alles Alaun gelöst hat (das dauert ein Weilchen!)

2. Dem Kosmos-Kasten liegen Färbetabletten bei, mit denen man zusätzlich noch Färbewasser anrühren kann, um die Kristalle je nach Geschmack und Belieben einzufärben, meinen ersten Versuch habe ich natürlich mit Rosa gestartet, beim zweiten wollte ich bewusst farblose Kristalle und habe den Färbeschritt deswegen einfach ausgelassen

3. Dann kommt der rührende Teil: In einem Topf etwas Wasser aufkochen, vom Herd nehmen und dann das Glas mit der Alaunlösung hineinstellen und rühren bis sich alles Alaun vollständig aufgelöst hat (das kann wieder dauern – Stichwort Geduld und ist deswegen eine Aufgabe, die man gut Abends beim Fernsehen machen kann)

4. Schließlich kommt das Glas aus dem Topf und wird abgedeckt, damit kein Schmutz hineinkommt. Und dann heißt es erstmal Abwarten! Also am besten eine Nacht drüber schlafen, dann kann man sich am nächsten Morgen ganz bestimmt freuen!

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