Der Herbst ist ja momentan ein allseits beliebtes Thema und ich muss zugeben, dass auch ich die neue Jahreszeit ganz gern mag. Es ist zwar schon deutlich kühler aber dafür ist es umso schöner wenn die Sonne hinter den Wolken hervorblitzt und ein paar wärmende Strahlen schickt. Und während es draußen zunehmend kälter und immer früher dunkel wird, verstärkt sich mein Wunsch nach Heimeligkeit und einem gemütlichen Zuhause. Das bedeutet bei mir: Umräumen und Umdekorieren! Mögen sich die eigenen vier Wände bitte in ein kuscheliges Gemütlichkeitsparadies verwandeln!

herbst2Mein Umräum-Opfer ist zur Zeit das Schlafzimmer aber ich weiß, dass noch die ganze Wohnung unter meinem Deko-und Umräumwahn leiden wird…Die Sache mit dem Schlafzimmer ist, dass das Bett noch an genau der Stelle stand, an der ich im Februar auch eingeschlafen bin und in manchen weniger guten Nächten hat mich das emotional ziemlich bedrückt. Ich weiß nicht ob das für Außenstehende nachvollziehbar ist, aber ich glaube die Mehrheit der Menschen fühlt sich nicht unbedingt wohl an Orten, an denen ihnen Schlimmes widerfahren ist. Mit all meiner Kraft habe ich zumindest schonmal das Bett umgestellt und überlege nun wie ich den Rest des Schlafzimmers noch passend dazu einrichte. Der Kracher ist: Die Deko steht natürlich schon, ob und wo welche Möbelstücke ihren Platz finden, na ja das überleg ich mir jeden Tag neu und mache im Endeffekt gar nichts außer im Internet Inspirationen zu suchen, die sich aber in unserem kleinen Schlafzimmer nicht so richtig umsetzen lassen, schade, schade! Vielleicht liegt das Problem auch schlichtweg darin, dass ich mich nicht entscheiden kann. Schon allein bei Farben und Materialien. Weiß? Schwarz? Grau? Pastellfarben? Messing, Kupfer, Holz? Alles zusammen oder nur eins? Eine vollgestellte Höhle oder ein leerer Raum? Lieber Einrichtungsgott, ich hätte gern einmal Alles und ein bisschen von jedem! Schön wärs!

Während ich mir also weiter Gedanken über kreative Lösungen mache und jede Menge Kram hin und her schiebe, hab ich hier ein paar „Tipps“ für kleine Neuerungen, die aus dem Zuhause ein gemütliches Herbstheim machen, vielleicht ist für euch ja die ein oder andere Inspiration für die eigenen vier Wände dabei:

Lieblingsorte schaffen
Mein absoluter Lieblingsort ist das Bett. Längere Nächte bedeuten mehr Zeit zum Schlafen. Und besonders, wenn man mehr Zeit daheim verbringt, ist es wunderbar einen eigenen Platz zu haben, an dem man sich zum Lesen oder Entspannen zurückziehen kann. Ich bin aber auch gerne mal auf dem Balkon; zum kurz rausgucken, schnell-Frischluft-Schnäpping und um das arme, braun werdende Grünzeug zu gießen.

Kuschelkram
Gerade in der kalten Jahreshälfte gilt bei mir: Kissen & Decken – Viel hilft viel und je mehr von allem, desto besser! Dennoch träume ich immer noch von einer Kuscheldecke die so groß ist, dass sich zwei Personen darin verstecken können.

Platz für Klimbim
Auch wenn unsere Fensterbretter relativ schmal sind, nutze ich sie gerne als Fläche auf denen ich meine Lieblingsdinge ausstelle. Kerzen, Kakteen und andere Stehrümchen (ein tolles Wort, hab ich von Schwiegermutti in Spe gelernt!) finden dort ihren Platz.

Blumen
Und wenn ich schon von Kakteen spreche; wir haben natürlich auch andere Pflanzen. Ich finde Pflanzen, egal ob im Topf, als frische Schnittblumen oder Gestecke aus trockenen Blumen, verschönern jedes Heim!

Farbe&Material
Plastikpalmen und Papierananas verabschieden sich erstmal in die Dekokiste und Naturmaterialien wie Holz, Blätter, Steine oder Kastanien dürfen einziehen. Kupfer, Gold und Messing – egal ob als Farbe oder als Material – gehen im Herbst auch immer und passen ganz wunderbar zu Farben wie Weiß oder Grau. Meine persönliche Lieblingsfarbe im Herbst ist ganz dunkles Grau, also Anthrazit, denn es beruhigt mich und viele andere Farben/Farbakzente passen sehr gut dazu.

Beleuchtung
Ähnlich wie bei den Kissen finde ich, dass viele Kerzen viel ausmachen, um eine warme und stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen. Alternativ können natürlich auch Lichterketten oder Lampen eine gemütliche Stimmung erzeugen.

Duften
Ich verbinde bestimmte Gerüche mit bestimmten Jahreszeiten. Meine Mama hat früher in der Weihnachtszeit immer ein Räuchermännchen qualmen lassen, das nach Weihnachten gerochen hat. Um mich in diese schöne Kindheitszeit zurück zu versetzen und um mal eine Abwechslung zu dem Duft nach „grünem Glück“ unserer Nachbarn zu haben, beräucher ich im Herbst und Winter auch gerne mal die Wohnung mit duftenden Ölen (da gibt’s eine unendliche Auswahl!), Räucherstäbchen oder eben Duftkerzen.

Denk&Dran
Ich nutze Türen gerne als Memory-Wall, denn dank Masking Tape ist To-Do Listen ankleben und abreißen (wenn alles erledigt ist, Hurraa!) kein Problem mehr. Und da man ja eh an Türen vorbei kommt hat man immer gleich alles Wichtige vor Augen. Hilft sogar in den anderen Jahreszeiten.

herbst-wohnung

Räumt und dekoriert ihr auch um? Wie sieht euer Herbstheim aus?
Her mit Ideen & Inspirationen! 
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