Wie kaum anders zu erwarten schwappte pünktlich mit dem Dezemberbeginn in der vergangen Woche eine Ich-präsentiere-mal-meinen-supergrandiosen-Adventskalender-Welle durchs Internet und stolz zeigten in den sozialen Netzwerken mal wieder alle was sie hatten. Oder noch 17 Tage lang haben. Und da komme ich seit sieben Tagen nun aus dem Wundern und Staunen gar nicht mehr raus – es scheint ja Nichts zu geben, was der Mensch heute nicht in einen Adventskalender stecken kann! Preisgekrönte Pralinen, bezaubernde Beautyprodukte, schillernder Schmuck, Sexspielzeug. Schluss mit Schokoladenhäppchen oder Star Wars-Playmobilfiguren, ich glaube die Erwachsenen sind längst zur wahren Zielgruppe der Adventskalender-Produzenten geworden. Egal ob gekauft oder selbst gebastelt: Hinter einigen Adventskalender-Türchen sieht es so aus, als wäre 24 Tage lang Weihnachten, so übertriebene Geschenke sind darin versteckt. Ich frage mich, was es bei den Leuten dann noch am Heiligen Abend gibt…
Ich bin ein wenig verstört. Weil ich tatsächlich, jetzt in den ersten Dezembertagen kurz ein paar Gedanken daran verschwendet hab, ob ich mit meinen 3 (jaa DREI! Das hätte man mir als Kind mal gönnen müssen!) Adventskalendern nun voll cool bin oder eben nicht. Ich behaupte mal JA, denn auch wenn bei mir jetzt nicht 24 Tage lang bombastische Befüllung angesagt ist, hab ich meine Adventskalender von ganz lieben Menschlein geschenkt bekommen und vor allem machen sie mir jeden Tag eine kleine Vorweihnachtsfreude. Und weil meine Adventskalender so schön simpel (ja fast schon Understatement) sind, dürft ihr jetzt gucken und neidisch sein.

1. Der Klassiker
Quadratisch, Praktisch, Supergut! Der typisch-pappige Adventskalender mit 24 Schokoladenfiguren im wunderschönen rosa Disney-Prinzessinnendesign. Ein treuer Begleiter für vorweihnachtliche Schokoladengelüste. Schließlich kann man ja alle 24 Türchen auf einmal aufreißen und leer futtern. Sogar Bambi ist in ganz klein mit drauf gedruckt! Und auf der Rückseite gibt es eine geile Prinzessinnen-Krone zum selber basteln, die im Notfall auch als Weihnachtsgeschenk herhalten kann. Könnte der Kalender jetzt noch singen und die Wohnung dabei putzen, dürfte er gleich 24 Wochen bleiben.
adventskalender-disney-prinzessin

2. Der Arty-Farty-Leuchtkalender
Vor ein paar Tagen bekam ich Post und es war mal keine Rechnung, sondern ein liebevolles Briefchen mit diesem schnieken Leuchtkalender, der so aussieht wie die Stadt in der wir alle gern leben würden: Kleine, bunte Häuser mit Blumen und Piepmätzen (soll bestimmt Bernau sein). Das Prinzip ist ganz einfach: Kalender aufklappen, an einer Kante zusammenkleben und ein Teelicht reinstellen. Und natürlich jeden Tag ein Türchen öffnen. Und schon leuchtet dir jeden Tag ein Weihnachtswicht entgegen. Highlight: Die persönliche Widmung dazu.
adventskalender-leuchte-teelichtadventskalender-leuchte-papier-häuser

3. Der Ich-fackel-nicht-mehr-lange-ich-fackel-dich-ab-Kalender. Von Mutti. 
Haach, was soll ich sagen? Mutti sagt immer sie hätte keine Zeit mir was zu kaufen, schon gar keinen Kalender. Aber für den hat’s dann irgendwie doch gereicht, wobei ich zunächst nicht wusste ob ich lachen oder weinen soll. Feuer: Gefahr und so, ihr wisst schon. Aber eigentlich ist es ganz süß, Gold& Glitzer sind dabei, duftet und es ist wohl der romantischste Kalender überhaupt. Danke Mutti! ❤
adventskalender-teelicht

So, da nun endlich klar ist wer hier wirklich die coolsten Adventskalender überhaupt hat, wünsch‘ ich euch einen tollen zweiten Advent und viel Spaß beim Öffnen der verbleibenden 17 Türchen!

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