In der vergangenen Woche habe ich den Computer zum größten Teil der Zeit ausgelassen, was verdammt gut tat!
Ich habe keine Lust mehr mich blöd zu fühlen, weil ich mich ständig mit anderen vergleicheSchluss damit! dachte ich mir also, und hab mich einfach mal dem Leben hingegeben…

Habe mein Notizbuch mit all meinen Gedanken&Gefühlen seitenweise voll gekritzelt, hab‘ mein Gesicht in die Sonne gehalten, war Arbeiten und habe als Preisansagerin& Leergutbon-Künstlerin die Kunden bespaßt, war Essen, war Bummeln, habe mit den Girls einen GNTM-Girlie-Abend gemacht und mit den Lieblingsfreunden in der Kneipe meinen ersten Aneurysma-Geburtstag gefeiert.
Mein Neurologe hat mir mal wieder die besten und klügsten Denkanstöße mit auf den Weg gegeben und die Intensivstation auf der ich im künstlichen Koma lag habe ich auch besucht! Nur leider hatte der Großteil meiner Pfleger frei bzw. eine andere Schicht. Aber damit habe ich gerechnet und deswegen einen Brief geschrieben, damit die mal Bescheid wissen, dass sie ihre Arbeit echt gut machen. Denn während man im Koma liegt, kann man sich als Patient ja leider nicht wirklich dazu äußern.

Gefreut: Dass da jemand ist, der immer an meiner Seite ist und mich ‚erträgt‘. Ich glaube, wenn ich mit mir selbst abhängen müsste, wär ich schon längst weggelaufen. Aber einer ist immer da, egal ob ich blöden Quatsch mache, ihn Kitzel oder ganz traurig bin. Danke! ❤
Außerdem über Blumen für meinen ersten Arbeitstag und eine Geburtstagskarte zum ersten Aneurysma-Birthday.
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Gelernt: Dass sich meine Eigen-Wahrnehmung doch nicht so schlimm von der Wahrnehmung anderer unterscheidet, wie ich es vergangene Woche befürchtet habe. Puh!

Gemerkt: Dass ich ganz schön unfit bin, oh jeh! Nachdem ich letztes Jahr nur gefuttert habe, um die verlorenen Kilos wieder drauf zu kriegen, habe ich mich vergangene Woche mal wieder mit einem leichten Geräte-Training probiert (schwer heben darf ich nämlich nicht mehr) und war ganz schön schlecht. Ich war zwar noch NIE eine Sportskanone, aber vor dem künstlichen Koma war ich wenigstens ein bisschen trainiert. Ich nehme mir vor das wieder zu werden, Tschakaa!

Auf in eine sportliche neue Woche! Stay Happy!

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