Es ist Donnerstag aber es fühlt sich an wie Freitag.
Die Sonne lacht, der Tag ist warm, der Tag ist so wunderbar.
Und so ätzend zugleich.
Es ist schon spät, und ich sollte eigentlich viel weiter sein.
Viel viel weiter.

Und ich bin hier, und habe nichts.
Hänge mit meinen Gedanken fest, ganz fest bei dir.
Und bei dir und bei dir.
Und eigentlich bei allen.
Sinniere über all die abgedroschenen weisen Sprichwörter.
Die es nicht ohne Grund seit Ewigkeiten gibt,
denn irgendwie sind sie alle wahr.
So wahr.

Doch ihre Bedeutung gilt es zu lernen.
Und auch wenn ich sonst nicht viel kann,
die Bedeutungen kann ich alle,
ich kenne sie alle.
Ich hab zu viel durch.
Ich bin so durch.
Ständig will ich schreien,
Aufwachen, aus dieser Realität,
Aufwachen, einfach aus einem weiteren Koma.
Reload and begin again.
Was, wenn einfach alles nur ein weiterer komatöser Traum ist?
Und ich irgendwann aufwache und alles wieder gut ist?
Wieder so wie früher?
Wir alle wieder zusammen sind?
Eine Familie.
Eine verrückte, unperfekte Familie.

Bitte schaff es.
Bitte Bleib.
Nochmehr ertrage ich nicht.
Auch wenn wir alle irgendwann gehen.
Irgendwohin.
Bitte bleib.
Noch ein bisschen.
Ich werde da sein.
Ich bin bei dir.
Denn niemand weiß besser als ich,
wie es ist.

Im Koma zu liegen.

Bitte bleib.
Noch ein bisschen.

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