hide-inside-3Manchmal habe ich das Gefühl, mein Leben ist ein Film. Einer von der ganz abgefahrenen Sorte. Manchmal passieren so merkwürdige Dinge, dass ich die Realität, in der ich mich vermeintlich befinde, bezweifele.
Ich denke dann oft darüber nach, dass das was mit meiner Traumwelt zutun haben könnte, in der ich mich in der Aufwachphase nach dem künstlichen Koma befand. Meine Therapeutin meint, meine Verwirrung gegenüber der Realität rührt eher darin, dass ich mich vor meinen Gefühlen verschließe. Gerne bezweifle ich ihre Aussage, denn ich habe so viele Gefühle, ich weiß gar nicht wohin damit. Andererseits: Wenn ich mich selbst ein bisschen beobachte, muss ich feststellen, dass sie vielleicht gar nicht so unrecht hat…
_hide-inside-1Aber ich suche noch nach der passenden Lösung. Muss denn jeder von meinen Gefühlen wissen? Macht es Sinn, mich auf bestimmte Gefühle einzulassen oder ist es vielleicht ratsamer, das Ein oder Andere von mir zu schieben, weil vielleicht der Schmerz zu schlimm wäre? Oder die positiven Gefühle zu überwältigend? Ich weiß es nicht.
Ich bin an dieser Stelle auch ebenso ratlos, wie ich jetzt die Überleitung zum Outfit hinbiegen soll. Egal welche Gefühle ich habe, es gibt da diesen Pulli – der ist zwar alles andere als Fashionable, aber dafür ein guter Ort um mich zu Verstecken.
hide-inside-2Es ist der Pulli, den ich in meiner Abschlussarbeits-Phase fast jeden Tag anhatte. Zu dem ich eine Hose, einen Rock oder nichts von beidem kombinieren kann. Es ist der Pulli, in dem ich gammeln kann. Der Pulli, in dem ich sogar schon tanzen war. (Und die Jungs haben mich mehr angeguckt, als die tief-dekolletierten Mädchen 😀 ) Der Pulli, der irgendwie immer geht.

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Außerdem passt das gute Ding einfach bestens zu meinen aktuellen anderen Lieblingsteilen. Mütze, Mantel, Cape, die Tasche und sogar die Glitzersocken gehören momentan zu den Dingen, die ich ständig in irgendeiner Kombi trage. Und vielleicht ist es genau das: Ich liebe diesen Pulli, weil er ein super Begleiter ist – nicht nur für andere Klamotten, sondern besonders für alle Gefühlslagen.

Übrigens zum Thema Gefühlslagen:
Beim Shooting mit Esra und Foxy am Velodrom (hier haben wir im Sommer auch die Strecke für Adidas geschossen, bei der ich das Styling übernommen habe), hatte ich ein ganz eindeutiges Gefühl, nämlich Spaß! Und weil es so schön war, gibt es jetzt und hier einen unfassbar spannenden Blick hinter die Kamera:
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