Die Fashion Week in Berlin ist seit einigen Tagen vorbei und weil dieses Event sofort nach seinem Ende auch aus den Köpfen aller verschwunden ist, die sich in den vergangenen Tagen damit beschäftigt haben, kommt hier mein fixer Rückblick auf die Modewoche! Und weil sich ja eh kaum noch jemand für schnöde Schowberichterstattung interessiert (mein Job als Modejournalistin ist an dieser Stelle also mehr oder weniger überflüssig), kommen hier – Ta Daah- ein paar Randöm Fäcts über die Fashion Week, die Ihr garantiert nicht wissen wollt. Los geht’s!

1. Die Fashion Week ist im allgemeinen eine sehr egozentrische Veranstaltung. Deswegen geht es in diesem Beitrag passenderweise auch nur um mich und meine Erlebnisse. Ätsch.
fashion-weekie-vickie
2. Obwohl ich die Fashion Week aus vielen guten Gründen sehr lieb habe, hatte ich fast die ganze Woche lang schlechte Laune. Ich habe mir einfach zu viel Arbeit, zu viel Stress auferlegt, habe die ein oder andere Veranstaltung aus Zeitgründen schlichtweg nicht geschafft und konnte eigentlich nur wenige Momente genießen.

3. Ich frage mich bei den Schauen immer und immer wieder, wie Designer etwas verkaufen wollen/sollen, wenn sie sich Gäste einladen, die während der Show lieber Selfies von sich in der Frontrow machen, als den neuen Kollektionen Beachtung zu schenken.

4. Ich habe insgesamt 16 Schauen besucht.

5. Mein Gehirn war irgendwann ganz schön durcheinander. Plötzlich war mir unklar, welcher Wochentag gerade ist und welchen Designer ich gerade gesehen habe. „Sowas darf aber in deinem Job nicht sein“ , wurde mir entgegen genörgelt aber ganz ehrlich: Allein in einer Kollektion stecken so viele Informationen, da ist jedes Gehirn schnell mal überfordert. Dazu kommt noch die Tatsache, dass sich einige Kollektionen sehr ähneln. Da kann man schon mal durcheinander kommen, wenn plötzlich jeder transparente Sachen mit Blumenstickereien und Glitzersteinchen macht.

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6. Die Lena Hoschek Show & Party waren meine Fashion Week Highlights. Lena hat natürlich mit ihrem Kollektionsthema Ship Ahoy meinen Geschmack bestens getroffen und meine Erwartungen nicht enttäuscht! Bei der Aftershow Party habe ich mich so frei und fröhlich und okay wie seit langem nicht gefühlt – das hatte ich vor allem meiner lieben Freundin Bella und ihrer Mami zu verdanken, durch die ich gelernt habe, dass es vollkommen okay ist so zu sein wie ich gerade bin. Es ist okay. Einfach okay.

mbfw-lena-hoschek-aftershow-party-2016
7. Am Tag der Lena Hoschek Show habe ich außer ein paar Waffeln nichts gegessen. Umso doller wirkten die zwei Whisky-Cola und der Pfeffi, den ich mir bei der Aftershow Party fröhlich hintergekippt habe.

8. Deswegen wusste ich auch gar nichts von dem Foto mit Rolf Scheider. Der Alkohol spricht Bände…
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9. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Rikscha gefahren. Mein Fahrer Micha war so nett, mein dezent angetrunkenes Ich nach Hause zu kutschieren, während meine Beine aus dem Gefährt baumelten und ich am Ende nicht mal fähig war mein Geld rauszukramen. Stattdessen habe ich überall meine Münzen verteilt. #ichschmeiß50centdurchdierikschaundschreiirgendwas

10. Ich weiß nicht ob es aufgefallen ist, aber ich lieeebe meinen Ringel-Kringel Matrosenanzug! Den Jumpsuit hatte ich bereits im März in London gekauft und bis zu dem Tag noch nicht ausgeführt. Dazu meine in allen Farben schillernde Muscheltasche von Skinny Dip-London und plötzlich haben mich lauter Typen angeguckt. Aha, so geht das also… 😀
topshop-london-jumpsuit
11. Ein anderes Highlight war das Rooftop Event von OnTime PR & Vero Moda. Es gab leckeres Essen, Almdudler-Cocktails, Sonnenschein und (für mich leider nur) eine Stunde in völlig entspannter Atmosphäre.
mbfw-veromoda-rooftop-event-2016

12. Ich habe ernsthaft einen Kaffee für 5 (FÜNF!) Euro getrunken. Sowas passiert einem ja auch nur in Hipster-Mitte…

13. Ich glaube ich war der einzige Mensch, der sich nicht darüber gefreut hat, zur Show von Marina Hoermanseder gehen zu dürfen. Die Sachen sind zwar schön, aber diesen riesen Hype darum kann ich nicht so recht nachvollziehen.
marina-hoermannseder-mbfw-juli-2016

14. Dieses Jahr hatten auffällig viele Menschen ihren Hund bei den Shows dabei. Hat Cara Delevingne doch schon vor einem Jahr in Paris gemacht…
hunde-bei-der-fashion-week
15. Fashion Boomerangs waren meine absolute Lieblingsbeschäftigung während der FW. Ich habe sehr großen Spaß daran entwickelt, die Models blöd hin und her zappeln zu lassen und könnt mich kringelig darüber lachen. Wer ein paar davon sehen möchte, muss auf meinem Instagram Account gucken. #zudooffürvideo

16. Eine weitere Lieblingsbeschäftigung ist es, Leute zu stalken, die ich kenne. Redakteure, Models, Freunde – niemand ist vor mir sicher!
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Soa, das wars. Fashion Week over, Beitrag over. Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heisst: Stell dir vor es ist Fashion Week und alle gehen hin…

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4 Kommentare zu „Das unnütze Fashion Week Wissen

  1. Ich feiere gerade deinen Artikel und freu mich es auch so zu lesen, nun
    Muss ich mir Gedanken machen was ich berichte 😂😉!
    Danke das es dich und deine Gedanken gibt ! ❤️

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