Vickie, ich will nicht arbeiten, quiekt meine Mitbewohnerin, kurz bevor sie los muss. Doch, Arbeiten ist toll, da wird man ganz doll reich bei, quieke ich zurück. Ich zumindest würde gerade lieber arbeiten gehen, als meinen Führerschein zu machen. Denn diese Autofahrerlizenz macht einen Stunde um Stunde ärmer. Es ist schon ganz schön hart, jedes mal Geld auf den Tisch zu legen, um sich danach völlig erniedrigt zu fühlen. Also ich würde arbeiten tatsächlich diesem blöden Lappen vorziehen!

grey-berlin
Graues Wetter = gutes Lernwetter!

Aber ihr wisst ja: Das Leben ist kein Flohzirkus und die Realität oft anders, als man sie gern hätte. Es gibt ja auch deutlich Schlimmeres, als ’nen Führerschein zu machen und manchmal mache ich sogar was richtig, wenn ich angstverschwitzt hinter dem Lenkrad des knallroten Fahrschulautos klebe. Dann macht es sogar ein bisschen Spaß, sich selbstständig durch den Berliner Verkehr zu manövrieren. (Gefahrenzone, ganz Berlin ist ne Gefahrenzone!)
Nun ja, was mich an der Sache momentan eigentlich stört, ist dass ich es endlich mal erledigt haben will, weil ich wie schon erwähnt lieber arbeiten gehe als in die Fahrschule. Ich mag lieber etwas machen, was ich schon kann und was meinen Kontostand hebt. Als hätte ich nicht längst gelernt, dass es wichtigeres im Leben gibt, als ’nen schnöden Kontostand. Aber trotzdem: Die ganze Zeit Geld ausgeben fühlt sich einfach blöd an, solange die Kontokasse nicht klingelt!

Um dem Ganzen etwas Abhilfe zu schaffen, habe ich mich entschieden und bin motiviert: Ich mach das Ding jetzt! Einfach für mich! Bäm!
Also sieht mein Real-Life gerade so aus, dass ich gefühlt jede freie Minute mit meinem langweiligen Lernprogramm verbringe (Best Friends For Life) und mich immer wieder aus sozialen Aktivitäten rausnehmen muss, was mir irgendwie weh tut – aber wie gesagt: Ich bin motiviert diesen ollen Führerschein endlich fertig zu machen! Dann kann ich nämlich die nächsten Punkte meiner aktuellen Lebenszielliste angehen: Job suchen, Geld verdienen, das in Tankfüllungen umwandeln, losfahren. Bäm. Habe zur Zeit nämlich das äußerst dringende Bedürfnis, die Welt zu entdecken. Okay, dieses Anliegen haben wir bestimmt alle irgendwie – aber wie das immer so ist: Man träumt sich von Tag zu Tag und es passiert: Nix. Und da habe ich momentan einen ziemlichen Aufwind oder Antrieb, von dem ich nicht weiß woher, schätze mal, die Sterne im Weltall stehen günstig oder so. Ich will nicht mehr träumen, ich will machen! Ich will nicht neidisch bei Instagram das schöne Leben der Anderen begutachten, ich will ein schönes Leben für mich. Und da muss man dann wohl auch mal durch zum-gähnen-langweilige Lebensphasen wie drei Wochen Fahrschul-Theorie lernen durch. So viel also zur akutellen Life-Situation.

Überlebt: Die Fashion Week! Trotz meiner Nörgelei hatte ich eine schöne Zeit, vor allem weil ich stets in Begleitung liebenswerter Menschlein war!
berlin-fashion-week-jan-2017

elsime

Bewegt: Hat mich die Geschichte von Michael Sch., der in Thailand im künstlichen Koma lag und dank Spenden und einem engagierten Arzt per Flugzeug zurück nach Deutschland geflogen wurde. Ein Komapatient in einem Flugzeug, mit all seinen Überwachungsgeräten, Beatmungsmaschinen und allem – absolut krass! Gute Besserung lieber Michael! ❤

Großes YEAH: Ich freue mich gerade sehr über die neue Single von Slaves und das neue Album von Palisades, da haben meine aktuellen Lieblingsbands doch tatsächlich am gleichen Tag ihren neuen ‚Shit‘ (wie man heutzutage wohl zu sagen pflegt) auf den Markt geworfen und mein Herz mit den Songs sofort erobert!

Absolutes NOO: Ich habe zu Weihnachten eine Kette mit einem Bergkristall geschenkt bekommen, die mir seit dem heiligen Abend sehr sehr viel bedeutet hat. Und ich habe sie bei einer eh blöden Fashion Week Pre-Party verloren. Dieser Verlust deprimiert mich seit Tagen, manche Gegenstände sind eben einfach so viel mehr als nur ‚Dinge‘. 😦

Neu entdeckt: Ein vietnamesisches Restaurant in meiner Hood namens New Day. Tolle Atmosphäre und leckeres Essen – damit kann man mich ganz leicht fröhlich stimmen.
new-day-restaurant-berlin

Happy & Sad:
vickie-hat-eine-katze

Als meine Mitbewohnerin am Samstag zur Arbeit gehen wollte, fand sie auf der Treppe in unserem Hausflur eine kleine maunzende Katze. Wir klingelten bei den Nachbarn, um heraus zu finden wo sie vielleicht entwischt sein könnte – aber niemand machte auf. Nach einer Notiz an der Hauseingangstür, dass sich die Katze bei uns befindet, nahm ich sie also mit in die Wohnung und verbrachte den ganzen Nachmittag mit ihr.

mietzekotze

Sie maunzte, schnurrte, kuschelte sich an mich und inspizierte ausführlich die ganze Wohnung. Ich wollte eigentlich Einiges erledigen, aber die Kleine brachte mein ganzes Leben an diesem Tag durcheinander. Und zwar auf die wunderbarste und niedlichste Weise, wie es nur eine zutrauliche Jungkatze kann! Ich hoffte schon darauf, dass sie niemals jemand abholen würde aber letztlich klingelte es dann doch bei uns und die Besitzerin war denkbar froh, ihre ‚Koschi‘ (ich hatte sie Mietzie getauft) wieder zu sehen. Eigentlich alles cool soweit, aber ich muss sagen: Ich habe Mietzie enorm schnell in mein Herz geschlossen und vermisse die Kleine.
sweet-mietzie

Soa, jetzt geht’s erstmal in die neue Woche, mit dem großen Plan diese Woche die Theorie-Prüfung zu machen. Ich bin gespannt, ob ich jemals beim TÜV ankomme… Ahoi

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s