Das schöne Leben von Hasi und mir

Hasi möchte scheinbar gerne berühmt werden. Ständig fragt er mich, wann er endlich namentlich auf diesem Blog erwähnt wird. Dabei gibt es Privatkram den ich -trotz meines emotinal sehr offenen Blogs- doch lieber für mich behalten mag, das hab ich vom Leben so gelernt. Aber weil Hasi das so gern möchte, erzähle ich heute mal was über uns:

Ich bin halbnackt und Hasi meint, ich solle mal etwas Knapperes anziehen. Ich haue ihm eine rein, direkt in sein hübsches Gesicht. Ansonsten beruhen unsere Berührungen aber überwiegend auf zärtlicher Basis.

Neulich habe ich aber aus Versehen sein Gebiss kaputt gemacht, das tut mir furchtbar leid.

Hasi und ich haben ein gutes Verhältnis zueinander. Ich schwöre, das beruht darauf, dass wir den gleichen Musikgeschmack teilen und wir uns bei Konzerten immer offen anschreien können, ohne dass die Nachbarn sich beschweren.

Und Hasi kann sehr gut singen. Vielleicht sollte ich ihn Piepsie nennen, so wie meinen Wellensittich. Hasi findet allerdings, dass Pupsi ein besser Wellensittich-Name ist und lacht sich beim Gedanken daran jedes Mal kringelig. Ich werfe meinen Wellensittich aus dem Fenster und stutze Hasi seinen frechen Schnabel.

Hasi fährt gerne mit mir weg, das mag ich sehr. Allerdings hat er den Fehler gemacht, für uns beide eine Überraschungsreise zu planen. Seitdem nerve ich ihn die ganze Zeit mit der Frage nach dem mysteriösen Reiseziel. Generell nerve ich Hasi sehr gern.
Mit den immer gleichen doofen Fragen; Was er gerade denkt und ob er das, was wir gerade unternehmen auch schon mit einem seiner Ex-Hasi-Girls gemacht hat (die Antwort ist natürlich bei allen Fragen immer „Ja“), ich nerve Hasi damit, dass ich ihn sehen und kuscheln will und er gefälligst seine Blumen gießen soll. Ich bin sehr anstrengend und Hasi hält das aus. Und seinen Pflanzen geht’s viel besser seit wir uns kennen.

Wegen Hasi finde ich plötzlich manche Kinder niedlich. Das ängstigt mich sehr.

Hasi ist allerdings alles andere als ein Angsthasi. Hasi ist mutig und scheut sich nicht, seinen Standpunkt klar zu vertreten. Da kann ich noch was lernen. Und überhaupt: Hasi weiß immer alles (besser) und labert mich lieber mit Lösungen voll, die ich natürlich selbst schon längst kenne, anstatt sich einfach nur mein Gejammer anzuhören. Dabei bin ich im Gegensatz zu Hasi doch mit voller Leidenschaft weinerlich. Hasi hat immer ausgesprochen gute Laune, besonders bei Stress.

Vielleicht gehen Hasi und ich in ein paar Monaten getrennte Wege, vielleicht bekommen wir aber auch irgendwann eigene Hasikinder. Die werden dann so hübsch wie wir, wir haben nämlich die gleichen großen Vorderzähne.

Wenn ich mal nicht weine und Hasi nicht am Klugscheißern ist, dann vertrödeln wir uns den Tag mit Essen. Hasi hat viele Intoleranzen, Möhren gehen aber klar. Er isst keine Tomaten und hasst Pilze. Neulich hat er auch noch angefangen sich von grünen Ekelsmoothies zu ernähren. Daraufhin haben wir uns nie wieder gesehen.

Wie Hasi aussieht, verrate ich nicht. Aber was die Welt wissen sollte ist, dass Hasi heute Geburstag hat. Deswegen versuche ich heute ausnahmsweise mal nett zu ihm zu sein und wir essen Möhrenkuchen. Happy Hasi!

 

Manchmal haben wir einen romantischen Moment, dann halten wir sogar Händchen.

 

 

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Ein Kommentar zu „Das schöne Leben von Hasi und mir

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