Life Update 9/17


Ahoi,
ich sitze gerade im Zug nach Frankfurt am Main, um ein Überraschungsbesuch zu sein, hihi. Das fühlt sich sehr aufregend und lustig an und ich bin irre auf den Moment gespannt, wenn meine nichts ahnende Freundin und ich uns nach 9 Monaten endlich wieder sehen! (Edit: Überraschung perfekt gelungen!) Der Zug rollt und ich nutze die Zeit ganz wie die Deutsche Bahn es immer verspricht, für mich, für ein neues Life Update, denn auf der Suche nach dem Sommer war in meinem Leben in den letzten Wochen so viel los, dass ich kaum dazu gekommen bin mich um den Blog zu kümmern. Ich glaube aber nicht, dass irgendwer den Quatsch vermisst, den ich hier so fabriziere, also bin ich in dem Punkt des häufiger- oder weniger häufiger Postens mittlerweile echt sehr entspannt.

Und vielleicht sind die paar Stunden Ruhe eine gute Möglichkeit, ein bisschen von all dem Trubel der vergangenen Zeit runter zu kommen, schließlich steht mit Beginn des neuen Monats ein nicht minder spannender September bevor! Ich bin jedes Wochenende weg und so sehr ich diesen ganzen Trubel auch mag und mich über jeden Ausflug freue (dieses Jahr stehen noch Budapest, Ostsee, Amsterdam und hoffentlich eine Rückkehr nach Brighton auf dem Plan!!!), für den Oktober wünsche ich mir mal vier Wochen Ruhe. Ich wünsche mir wirklich, die Stadt nicht zu verlassen und die Möglichkeit, mich einfach mal ganz entspannt um grundlegenden Kram zu kümmern. Viel zu erleben ist wunderbar, hat aber auch den Preis, dass man irgendwann gar nicht mehr hinterher kommt, das Erlebte zu verarbeiten und sacken zu lassen. Ich glaube jeder kennt das merkwürdige Gefühl, wenn der Kopf so voll und doch so leer ist, oder?


Was war los:
+ Der im letzten Life Update bevorstehende Trip an die Ostsee, war unschlagbar schön!
+ Mit meinen Lieblingsmenschen ging es danach ganz traditionell zum kleinsten Festival, das mir bekannt ist, zum Jenseits von Millionen. Wir haben exakt eine Band gesehen und uns wie üblich lieber auf dem Campingplatz betrunken und Quatsch gemacht. Außerdem waren wir im Schwanensee baden, ein toller türkis-grüner See, in den es via Affenschaukel, also einem Seil am Baum, ging. Ich habe ein bisschen gebraucht, um meine Angst zu überwinden, aber das Fliegen am Seil, das Abtauchen unter das grüne Wasser, durch dessen Oberfläche genau in dem Moment die Sonne schien – einfach unbeschreiblich!
Übrigens: Wenn man sich knapp eine Stunde Zeit nimmt und ein bisschen Geduld und Ausdauer (da bin ich ganz besonders gut drin, haha #nicht), kann man in einen Smart die Campingausrüstung von fünf Personen, einen Pavillon und einen Beifahrer packen! Da war das Tetris spielen in der Kindheit als doch zu etwas gut! 😀
+ Auf den Spuren meiner Vergangenheit ging es nach dem Festival ins Kinderkrankenhaus Weißensee, welches nur noch eine Ruine ist, dafür aber eine bunte bemalte. Im Gegensatz zu den Lost-Places Touristen, war ich als Kind wirklich mehrfach dort, einmal sogar an Weihnachten und es gibt sogar einen Zeitungsartikel über einen meiner Aufenthalte, weil 1990 eine Änderung der Besuchszeiten veranlasst wurde und meine Mutti dann sogar über Nacht bei mir bleiben durfte. Es war wirklich schräg wieder in diesem Krankenhaus zu sein und wer weiß, vielleicht stand ich sogar in meinem alten Krankenzimmer. Aufregend war’s allemal!


+ Wie schon erwähnt, war außerdem Esra bei mir und es folgte eine Woche Action, denn neben unzähligen Fotoshoots und durch Berlin bummeln, musste ich noch rechtzeitig einige Jobsachen erledigen.
+ Und als wäre diese aufregende Woche nicht genug gewesen, kam da noch Piepsie, ein kleiner Findlingsvogel, der jetzt meiner ist! Zur Zeit bin ich am Planen und Basteln, ich will eine große Vogelvoliere bauen, damit Piepie ein schönes großes Zuhause hat und noch einen Peterle zum Freund bekommt, denn Wellensittiche alleine halten ist gemein.
+ Als Esra weg war, ging es zu einer Geburtstagsfeier, ich habe die Küche und das Wohnzimmer mal wieder umgeräumt und irre viel Zeug weggeschmissen, was sich immer wieder gut anfühlt und letztlich ging es noch mit Freunden für einen Tag an die Ostsee, von Anfang bis Ende ein einfach nur unglaublich toller Tag! Trotz Angst vor mir unbekannten Gewässern habe ich mich in die meterhohen Wellen getraut, das Wasser hat uns alle umgehauen aber ich hab mich selten so lebendig und glücklich gefühlt. Generell lehrt mich das Leben gerade: Mut kann einen wirklich unfassbar weit bringen, ich bin ganz begeistert!

Freude: Über die Erkenntnis einer meiner besten Freundinnen, dass ein doofer Job in einer doofen Stadt nicht das Wichtigste im Leben ist, sie ihn deshalb schmeißt und von München zurück nach Berlin kommt. Ich freu mich so!

3x Nicht erfreut:
1. Eine Woche nachdem ich meinen Führerschein hatte, bin ich 1300 Kilometer gefahren und nichts ist passiert. Dann fahre ich einmal durch die Stadt und werde geblitzt, ich war am Boden zerstört und hab total die Panik bekommen! Noch ist aber nichts gekommen, Daumen drücken!!! Ansonsten hat sich das Auto fahren aber zu einem meiner liebsten Hobbys entwickelt, das hätte ich nie für möglich gehalten.
2. Ich war immer schlecht im Nein sagen, mittlerweile habe ich mich aber gebessert. Was ist passiert? Ich habe mich überwunden und zu mehreren Sachen Nein gesagt und es wurde schlichtweg nicht akzeptiert. Ganz ehrlich: Was soll das?
3. Und auch ein „Nö“ für Ratschläge, nach denen ich nicht gefragt habe.

Ein lachendes und ein weinendes Auge:
Der Herbst ist im Anmarsch und obwohl ich den Herbst total mag, macht mich allein der Gedanke an die dunkle, kalte Jahreszeit furchtbar traurig. Es war doch gar kein richtiger Sommer! Was mich jedoch tröstet, ist die Aussicht auf eine grandiose Konzert-Saison, es kommen so unglaublich viele tolle Bands, die ich gerne mag, juhuuu!

Vickies kleiner Trendradar: Ist euch das auch aufgefallen? Diese drei Dinge sind gerade irgendwie überall:
1. Auffällig viele Menschlein machen sich plötzlich romantische Liebeserklärungen online, eine war so süß, dass ich fast ein Tränchen verdrückt habe, aber sie war nicht an mich haha.
2. Auffällig viele Frauen sind schwanger oder haben gerade ein Kind zur Welt gebracht, wirklich um mich rum ist so viel Schwangerschaftscontent, dass ich befürchte, dass mir das Universum ganz auffällig etwas mitteilen möchte. Zum Glück habe ich ja meinen Welli, da benehme ich mich schon wie die Über-Mutti und das reicht auch erstmal.
und 3. Gefühlt jeder schreibt jetzt ein Buch. Die ersten Bestseller-Autorinnen der Zukunft haben auch schon die Bezeichnung ihres Instagram-Profils in „SchriftstellerIn“ umgewandelt. Welch ein Glück, dass ich von meinem Buch schon den Titel und den den ersten Satz geschrieben habe, höhö. (Hab ich wirklich!) Bei meinem Instagramprofil würde ich aber lieber Überlebenskünstlerin hinschreiben.

Habt ihr noch mehr Trends entdeckt? Wart ihr auch unterwegs? Wart ihr auch mutig? In was? Sommer oder Herbst? Was bewegt die Welt? Lasst mir einen Kommentar da, falls ihr es geschafft habt, bis hier zu lesen. ❤

Zum wirklichen Ende dieses kurzen Beitrags (höhö) noch ein paar weise, liebende Worte von Sleeping With Sirens-Sänger Kellin Quinn, denn er hat soo recht mit dem was er da geschrieben hat!

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3 Kommentare zu „Life Update 9/17

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