Jahresrückblick: 17 Rändom Facts aus 2017 & das legendäre JahresrückblicksGIF

Okay. Es ist vorbei. Dieses 2017. Und ich weiß auch gar nicht mehr so richtig, was ich am Ende des letzten Jahres erwartet habe, als 2016 vorbei war. Ich weiß nicht genau, wovon ich geträumt, worauf ich gehofft habe. Es ging so schnell, dieses 2017. Ist da so um die Ecke spaziert, hat kurz Hallo gesagt und mich turbulent mitgerissen. Und obwohl alles so schnell ging, war dieses Jahr auch irgendwie sehr lang. Sehr intensiv. Sehr in Extremen. Was ich aber rückblickend sicher sagen kann ist, dass dieses Jahr ein Wichtiges war. Ein lehrreiches Jahr. Ein Jahr, dessen größter Erfolg und Zauber darin lagen, dass ich mich unglaublich entwickelt habe. Einfach für mich. Dinge, vor denen ich mich immer gefürchtet habe, machen mir längst keine Angst mehr, sondern sind zum Lebensabenteuer geworden. Und das fühlt sich verdammt gut an! Dazu am Ende mehr, jetzt kommen erstmal ein paar Random Facts aus dem Jahr, ein bisschen treu bin ich mir bei bei aller Entwicklung nämlich doch geblieben! 😉

01. 2017 war ich lange ohne festen Job, hangelte mich von Projekt zu Projekt und war aufgrund dieser miesen Situation plus den immensen Fahrschulkosten immer Pleite.

02. Weil ich nie Geld hatte, habe ich gelernt, wie schön es ist nichts zu haben. Ich konnte mir nur das Nötigste leisten und war auch nicht shoppen. Doch mir hat rein gar nichts gefehlt! Ganz im Gegenteil: Ich habe die Dinge, die ich besitze neu überdacht, mehr schätzen und mögen gelernt und ganz tief in mir verinnerlicht, dass ich alles was ich zum Leben brauche bereits habe. Und dass dir keine Klamotte der Welt ersetzen kann, was wirklich glücklich macht: Der Blick in Augen, in denen sich tausend Farben spiegeln oder das Gefühl, sich an einem Sommertag an einem Seil in einen klaren See zu schwingen!

03. Trotz Dauerpleite habe ich es irgendwie hinbekommen zu Reisen: Ich war Schnee und Tannenbäume angucken im Harz, Zuhause in Brighton, im Nirgendwo in Fergitz, bei einem Kracher-Konzert in Hamburg, bin entlang der Ostsee von Rügen nach Föhr gefahren, hatte eine tolle Zeit beim Jenseits Von Millionen-Festival mit meinen Liebsten, habe mich zum ersten Mal nach Frankfurt am Main aufgemacht, hatte eine grandiose Zeit im wunderschönen Budapest, ein weiteres Wochenende an der Ostsee und tolle 24 Stunden in Amsterdam!

04. Am Glücklichsten war ich im März in Brighton. Ich kann nicht mal erklären, warum genau, aber ich war aus ganzem Herzen glücklich. Und auch jetzt, wenn ich an die Tage dort zurück denke, füllt sich irgendetwas in mir mit genau der gleichen Glückseligkeit. Natürlich kann ich es kaum abwarten, wieder da zu sein!

05. Was im Vorjahr begann, wurde irgendwann zum Glück noch gut: Obwohl ich sämtliches Selbstwertgefühl verloren habe und sogar kurz davor war alles aufzugeben, wurde mir einen Tag vor meinem Geburtstag im zweiten Anlauf (und wahrscheinlich aus Mitleid) endlich dieser olle Führerschein ausgehändigt!!! Ich bin offiziell Autofahrerin geworden und seit mein Fahrlehrer nicht mehr neben mir hockt und mein Selbstbewusstsein runter zieht, habe ich diese wochenlangen seelischen Schmerzen (ja, es hat mir wirklich Schmerzen bereitet, Fahrschüler zu sein!) ganz schnell verdrängt und gurke jetzt am liebsten mit lauter Musik überall umher, wo es geht hihi. Egal ob im chaotischen Berliner Verkehr oder auf einem Deich an der Nordsee: Ich liebe Autofahren!

06. Ich habe den kleinen aber feinen Sinn des Lebens gefunden: Konzerte und Reisen.

07. Live gesehen habe ich folgende Bands: A Day To Remember (inklusive kurz Weinen), Annisokay, Issues & Sleeping With Sirens, eine Woche später noch mal Issues & Sleeping With Sirens und dazu noch Good Charlotte (weil ich verrückt bin haha), nochmal A Day To Remember als Vorband von Blink-182 (mein Teenage-Ich hat sich derbe gefreut!), Eskimo Callboy, die auch tatsächlich noch Slaves als Vorband dabei hatten, SXTN und Enter Shikari! Alle Konzerte waren super, am bewegendsten war für mich jedoch Issues & Sleeping With Sirens, als sie in der Hamburger Markthalle gespielt haben.

08. Spotify behauptet zwar etwas anderes, aber meine liebsten Lieder 2017 waren diese beiden hier, die mich einfach ganz doll bewegen. ❤

Ironischerweise finde ich beide Songs großartig, die dazugehörigen Musikvideos aber ganz furchtbar, gerade bei Take One Last Breath hätte man sooo viel machen können!

09. Einige meiner Freundinnen sind plötzlich Mütter geworden. Und ich auch, als mir Piepsie zuflog. Zusammen mit Klausi bilden meine Wellensittiche und ich jetzt eine stolze Kleinstfamilie! Ich bin aber tatsächlich offener gegenüber der Vorstellung von Kindern geworden, als in den Vorjahren. 🙂

10. In einer dieser Frauenzeitschriften, denen man auf keinen Fall irgendwas glauben sollte, stand in meinem Jahreshoroskop, dass ich im Oktober umziehen werde. Ich hatte den Wunsch nach einer eigenen Bleibe bereits ganz am Anfang des Jahres aufgegeben, doch langsam erwachte er wieder. Und Ta Dah: Im Oktober erfuhr ich, dass ich nach London umziehe! Das ist zwar keine eigene Wohnung, aber dafür umso besser: Mir erfüllt sich ein Lebenstraum! Gar nicht mal so übel, liebes Frauenklatschblatt! Und gleichzeitig natürlich ein mega Abenteuer, gleich zu Beginn des neuen Jahres!

11. Ich habe angefangen, einen Job zu machen den ich nie machen wollte und finde es mittlerweile gar nicht mehr so schlimm. Vielleicht steckt in mir doch mehr Einzelhandelstalent, als ich mir eingestehen will haha.

12. Ich habe super selten gebloggt, früher hätte mich das gestresst, mittlerweile sehe ich das aber extrem entspannt und poste nur noch bei Zeit und Lust.

13. Nicht, dass es von Relevanz wäre, aber: Ich trinke kaum noch Alkohol. Ich habe tatsächlich meine Freude daran gefunden, Freitags ins Bett zu gehen und Samstags früh aufzuwachen, ohne Kater. Fühlt sich gut an, jaja! Die paar Male, wenn ich getrunken bzw. vielleicht einen Schluck zuviel hatte, waren das Leiden danach überhaupt nicht wert, weshalb ich einfach kaum noch trinke. Muss vielleicht mal über eine Änderung meines Namens nachdenken…

14. Ich war übrigens lange nicht mehr so unsportlich wie in den letzten 12 Monaten. Als hätt ich mich gar nicht bewegt. Au Wei! 😀

15. In diesem Jahr habe ich deutlich spüren gelernt, dass man wirklich mit anderen Menschen tiefer gehende Verbindungen haben kann – selbst wenn man sich nur einmal im echten Leben begegnet ist und dass andere Menschen, die man seine Freunde nennt, einen unter Umständen auch gern mal hängen lassen. Aber man kann an solchen Dingen natürlich wachsen! #nomoretoxicrelationshipsin2018

16. Meine besten 9 Instagram Fotos sind die hier:
(War ja klar, dass nackig sein am Besten zieht 🙂 )

17. 2017 habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Brot selber gebacken. Das ist hart und hässlich geworden. Und weil dieser Random Fact nun wirklich so richtig unnötig war, will ich euch nicht länger warten lassen und präsentiere an dieser Stelle das legendäre und dieses Jahr superklein geratene JahresRückblickGIF 2017!!!

Ich nehme mir vor, es nächstes Jahr wieder größer und besser zu machen, heute will ich allerdings nur das Jahr mit einem entspanten Tag ausklingen lassen, mich in meine Glitzerhose werfen und alle meine Freunde knutschen! Die besser gewordenen GIFS von 2015 und 2016 gibt es hier und hier.

Lasst heute Abend bitte nur die Sektkorken knallen (bin aus der Anti-Böller Fraktion) und werft auch 2018 Liebe umher wie Konfetti! Kommt gut ins neue Jahr! ❤

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s