From Brighton With Love

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Manchmal schlender ich grübelnd durch mein Leben und wunder‘ mich. Wundere mich, warum ich nicht einfach meine Sachen packe, all den unnötigen Kram verkaufe, von mir gebe, bei Mama in den Schuppen stelle und losziehe. Mit einem Koffer voller Habseligkeiten. An einen Ort, der keine Habseligkeiten benötigt, da er zu den größten Schätzen meines Lebens gehört. Manchmal schlender ich durch mein Leben und wundere mich, warum ich nicht einfach hinziehe, nach Brighton. Dieser wunderbare kleine Ort an der englischen Südküste, der so viel mehr ist als unverschämt-gutes Essen, kreative Menschen, für mich so viel mehr als das kleine London am Meer. In Brighton ist alles egal, weil mir schlichtweg (und aus einem nicht-erklärbaren Grund) das Herz aufgeht. Vielleicht ist es die Erkenntnis, dass es für’s Lebensglück nicht viel braucht, aber ein Meer. Vielleicht ist es die Niedlichkeit der Häuser, der Straßen, das kunterbunte Durcheinander aus allem, das dennoch seine eigene Ordnung hat.

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Wirklich, ich sitze irgendwo rum, auf dem Küchentisch oder so und weiß nicht, wovor ich eigentlich Angst habe. Was so schlimm daran wäre, einen Traum zu verwirklichen und (zumindest eine gewisse Zeit lang) in Brighton zu leben. Vielleicht ist es die Angst davor, dass der Reiz für mich nicht in der Unendlichkeit der Dinge liegt? Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist, dass Brighton einfach ein bezaubernder Ort ist! Und bevor ich hier noch anfange, psychologisch in mir und meinen Ängsten zu kramen, folgen an dieser Stelle schlichtweg Bilder und ein paar Random Facts von meinen letzten Tagen am Meer. 🙂

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Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass meine Wenigkeit von einem Unglück verschont wurde und ich bin sehr dankbar dafür. Dennoch ist es ein wenig gruselig. Beim Anschlag in Berlin im Dezember war ich nur eine Stunde vorher auf dem Weihnachtsmarkt am Ku’damm und der Typ, der am Mittwoch mit einem Auto über die Westminster Bridge rasen und unschuldige Menschen aus dem Leben reißen musste, hat laut den örtlichen Medien zuvor in Brighton ‚gewohnt‘. Er hätte also genauso gut an der Strandpromenade durchdrehen können.
Interessant ist an der Stelle aber nicht mein Glück, sondern dass an der Küste irgendwie kaum etwas von dem Attentat spürbar war, was mir so erklärt wurde, dass die Zahl der Todesopfer vergleichsweise recht ‚gering‘ war. (Ich finde ja, dass jeder verletzte oder getötete Mensch einer zu viel ist!) Und auch wie die Medien mit dem Vorfall umgehen war ein wenig ungewohnt. Anders als in Deutschland wurde der tote Attentäter schön groß auf das Titelbild der britischen Tageszeitungen gedruckt (Fame, den er nicht verdient hat!) und die individuellen Lebensgeschichten der Opfer ausführlich beschrieben, so zum Beispiel die herzzerreißende Geschichte eines amerikanischen Ehepaars, das gerade zur Silberhochzeit auf Europa-Reise war und nur die Frau hat überlebt, wie furchtbar! 😦

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Ich war schon so oft in Brighton, dass ich es längst nicht mehr an einer Hand abzählen kann und was mich besonders freut ist, dass ich bis auf eine Ausnahme immer gutes Wetter hatte. So auch dieses Mal: Alles blüht schon und die Sonne schien so schön, dass es sich gemütlich am Strand auf den Steinen rumliegen ließ. Und die Sonnenuntergänge sind ein prächtiges Farbenspiel aus Rosa, Blau und Violett.

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Okay wie eben erwähnt, war ich schon häufig in Brighton aber erst bei diesem Besuch habe ich etwas gelernt, worüber ich mir vorher einfach nie Gedanken gemacht habe. Es ist verboten, Steine vom Strand mitzunehmen. Eigentlich logisch. Aber da liegen sooo viele… Und auch wenn es verboten ist: Ich habe es trotzdem getan, hehe.

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Mir fällt kein Laden in Brighton ein, in dem ich schon mal etwas Miserables gegessen habe, aber wenn ich Empfehlungen aussprechen sollte wären es 1. ein Frühstück auf der Dachterasse im Kensingtons (Fleisch bis Vegan und für Studenten sogar günstiger) und 2. ein Essen im Lion & Lobster, dem angeblich ältesten Pub Brightons. Auf jedem Fall ist er wohl der Leckerste, man muss aber Hunger mitbringen! Danach kann das Essen auch dort auf der Dachterasse mit einem Cider oder Ale hinuntergespült werden. 🙂

Außerdem dieses Mal auf dem Speiseplan: Jede Menge gekringelte Pommes mit Käse, ein Veggie Hot Dog mit Chili Sin Carne und frittierte Oliven! Wer auch immer auf die verrückte Idee gekommen ist, Oliven zu frittieren – es ist geil!!!

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Da das ganze gute Essen auch vom Körper verarbeitet werden möchte, empfiehlt sich natürlich ein Spaziergang. Egal ob an der Strandpromenade, durch die Lanes oder von Brighton bis Marina – laufen geht hier überall und ist schön. Diesmal trugen meine Füße mich am Meer entlang bis nach Rottingdean, ein völlig verschlafenes aber sehr süßes Nest, gut 8 Kilometer von Brighton entfernt. Und einen Pub, der meinen maritimen Interior-Vorlieben bestens entspricht, gibt’s da auch. Schööön!

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Bei meinem letzten Brighton Besuch traf mich der Schreck, weil urplötzlich das Riesenrad an der Uferpromenade verschwunden war. Ich weiß nicht wo es hin ist, dafür wurde aber ein riesen Stengel aufgebaut, an dem jetzt das i360, eine rundum verglaste Kabine hoch und runter düst und in einer Höhe von ca 150 Metern einen netten Ausblick über Brighton und Umgebung und das Meer bietet.
Schade ist nur, dass die Glasscheibe so stark spiegelt, dass sich nicht die besten Fotos machen lassen…

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Was ich wohl am meisten in Brighton mag, ist es, morgens halb verschlafen aufs Klo zu schlurfen und schon dabei die Möven draußen kreischen zu hören. Das ist ein verdammt schönes Gefühl. Und manchmal hört sich der Verkehr dazu an, wie das Rauschen des Meeres. 🙂

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Okay, das ist nur die halbe Wahrheit. Doch während England früher für mich das Konsumparadies schlechthin war, belief sich mein Kofferinhalt lediglich auf jede Menge Naschzeug, das es in Berlin nicht oder eher teuer gibt und eine Jeansjacke aus einem Charity-Shop. Charity Shops sind super – eine günstige Alternative zu den meist doch sehr teueren Vintage Stores und viele unterstützen mit ihren Einnahmen noch gemeinnützige Projekte. Das Restgeld ging für Pubfood und Cider drauf und 25 Pfund habe ich noch in der Tasche. Es ist also absehbar, dass ich wieder hin fahren werde. Vielleicht ja irgendwann für immer. 🙂

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Mehr Brightonliebe gibt’s übrigens hier, hier und hier. 🙂

Still in Love: Neues aus Lissabon

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Als ich letztes Jahr in Lissabon war, habe ich mich ganz doll in diese wunderschöne Stadt verguckt. Mir fällt keine vergleichbare Stadt ein, in der man durch die Straßen spaziert und sich an jeder Ecke für einen kurzen Augenblick immer wieder neu verliebt.

Schön also, dass ich letzte Woche mit meiner lieben Freundin Bella wieder da war! Nicht so schön, dass wir irgendwann wieder zurück mussten. Wunderprächtig ist dennoch, dass es jetzt und hier wieder bunte Bilder, völlig unnütze Neuigkeiten sowie die Tragödie vom ertrunkenen Nashorn aus dem liebenswerten Lissabon gibt!
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Lissabon bedeutet ’sicherer Hafen‘ und zu den prominentesten Personen der Stadt gehört natürlich Seefahrer Vasco da Gama, der den Seeweg nach Indien entdeckt hat. ( Im Jahr 1498, für die heimlichen Historiker unter Euch). Nach ihm ist auch die Ponte Vasco da Gama benannt, die mit ihren 17 Kilometern die längste Brücke Europas ist. 

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Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben eine dieser lustigen Touri-Bustouren mitgemacht. Es war schön und ziemlich chillig, sich vom Bus durch die Gegend schaukeln zu lassen, mit Wind in den Haaren und Sonne im Gesicht.
Am höchsten Aussichtspunkt, von dem man über ganz Lissabon gucken kann, standen wir dann mit unserem Bummelbus direkt vor einem Betonpfeiler und haben gar Nichts gesehen.
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Was wir sonst so gemacht haben: Wir waren auf dem Feira da Ladra, dem ‚Markt der Diebin‘, einem Trödelmarkt mit -natürlich- ganz viel tollem Trödelkram, haben im Sonnenschein rumgesessen und geschwitzt, haben generell viel Zeit mit Kaffee, portugiesischem Süßkram und entspanntem draußen-sitzen verbracht, sind auf dem Castelo des S. Jorge rumgeklettert, haben den Blick vom Balkon unseres Dachgeschoss-Appartements auf den Tejo genossen und ich habe viele Orte wie zum Beispiel das ehemalige Expo-Gelände in Lissabon neu entdeckt, die ich vorher noch nicht gesehen habe. 
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Ich liebe Lissabon, weil es ziemlich untouristisch und eigen ist; Es gibt nicht an jeder Ecke irgendwelche Ketten und der Konsum beschränkt sich auf die Einkaufstraße. Dennoch war die Stadt letzte Woche voller Touristen, unter denen auch auffällig viele Deutsche unterwegs waren (wir 😀 ) – Mysteriöserweise wurden wir jedoch mehrfach für Französinnen gehalten.

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Der portugiesische Präsident hat seinen Sitz im Palacio de Belem, einem rosafarbenen Gebäude. Cooler Typ! Und dass Rosa toll ist, muss ich wohl nicht erwähnen…

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Das braucht die Welt: Pastel de Nata Shots! Noch viel besser als die gebackenen Törtchen ist das Schnapsgemisch aus Kaffee- und Eierlikör mit Zimt. Der Eierlikör muss dabei vorsichtig mit einem Löffel auf den Kaffeelikör gegeben werden. Und obwohl ich Eierlikör sonst total wiederlich finde, ist das mein neuer Lieblingsshot. Prost!
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Zuletzt noch die tragische Geschichte vom abgesoffenen Rhinozeron:
König Manuel von Portugal erhielt 1515 ein Nashorn zum Geschenk. Das arme Tier wurde zunächst von Indien nach Lissabon geschifft, um den König zu beeindrucken. Nach einem halben Jahr, in dem Rhino gegen einen Elefanten kämpfen musste und sich vom Volk beglotzen ließ, befand König Manuel das arme Tier für Langweilig und hatte den perfiden Plan es dem Papst zu schenken. Das Rhinozeros stach also erneut in See und versank dabei leider in einem Sturm vor der Italienischen Küste. An Land gespült, wurde der jämmerliche Kadaver ausgestopft und dem trauernden Papst immerhin noch als Trostpreis überstellt. Da hat er sich sicher genauso doll gefreut, wie ich mich auf meinen nächsten Trip nach Lissabon im kommenden Sommer!
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Auf Reisen: I Like Leipzig.

Die letzten Tage habe ich – um es mal mit einer Alliteration à la ‚Schwiegertochter gesucht‘ auszudrücken – im lauschigen Leipzig verbracht.
Nicht zum ersten Mal, dennoch habe ich ein ganz anderes, für mich neues Leipzig kennengelernt, wie ich es von früheren Besuchen bei der entfernten Verwandtschaft nie gesehen habe.
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Leipzig ist für mich nicht nur frei, frei von alten Erinnerungen und Sorgen, sondern in erster Linie schön. Klar, hier und da findet man auch mal einen Haufen braune Scheiße, aber die positiven Eindrücke überwogen letzte Woche deutlich. Schon allein, weil man mich mit hübschen Häusern (ganz viel Gründerzeitarchitektur!) und einer gewissen – zum großen Teil aus leerstehenden Gebäuden einhergehenden – Roughness ganz doll begeistern kann! Gepaart mit der Natürlichkeit der Leute, dem Wahnwitz einiger Autofahrer und vielen bewundernswerten kleinen Dingen, bin (wohl nicht nur) ich zu dem Schluss gekommen, dass Leipzig irgendwie ein kleines, komprimiertes Berlin ist. Schon allein, weil mindestens die Hälfte aller Straßennamen gleich sind. Und vielleicht ist Leipzig sogar das Bessere Berlin. Hier 10 ganz geheime Anzeichen:

1. Der Punk lebt! Lange habe ich nicht mehr so viele bunte Leute gesehen: Egal ob klassisch-Punk, einfach nur mit bunt-gefärbten Haaren und selbstgebastelten Outfits oder mit stärker tätowierten Körpern als in Friedrichshain – statt Hipster-Einheitslook überwiegt in Leipzig die Individualität! Fettes Like!

2. Süße Namen: Einige Geschäfte tragen putzige Namen wie „Die goldene Kugel“ (Ein Sushi-Laden, passender wäre der Name meiner Meinung nach aber für einen Eisladen!), „Wein und Feines“, „Zum Fährmann“, ein Tattoo-Studio mit Steuerrad im Fenster und so weiter. Hach!
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3. Süße Namen II: Obwohl sich verdächtig viele Ortsnamen mit denen in Berlin gleichen, gibt es noch nett-benannte Orte wie Modelwitz, Lausen oder Ratzelbogen, die mir mehrmals ein Grinsen ins Gesicht gezaubert haben.

4. Diese Häuser! Ich konnte mich schon immer für den Baustil der Gründerzeit begeistern, aber auch Liebhaber von Jugendstil-Gebäuden haben in Leipzig ihre Freude. Nach einem der Drehs bin ich ewig mit der Straßenbahn durch die Stadt gebummelt und hätte heulen können, weil sich eine hübsche Hausfassade an die nächste gereiht hat. Ich kann nicht mal genau sagen, was mich an hübschen Häusern so fasziniert, aber es sieht einfach unglaublich schön aus!
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Und dazu kommt 5: Ziemlich viel Leerstand. Während in Berlin zur Zeit jede noch so kleine Lücke bebaut wird, lassen in Leipzig noch einige leere Gebäude Raum für Träume und//oder wagemutige Erkundungen.
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6. Passt schon! Natürlich gibt es auch in Leipzig das ein oder andere neugebaute Haus, doch die stehen mit ihren glatten Langweilerfassaden zum Glück noch in einem relativ annehmbaren Verhältnis zu den Altbauten und reihen sich optisch ganz unauffällig zwischen die anderen Fassaden. Oder werden gleich mitverschönert. 🙂
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7. Menschenleere. Vom überall herrschenden Gewusel am Hauptbahnhof und im Zentrum mal abgesehen, waren immer recht wenig Menschen auf den Straßen zu sehen. Erholsam!

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8. Und die Menschen
(die da sind), sind nicht perfekt, aber irgendwie authentisch. Und was ich besonders mag: Egal was sie machen, sie machen einfach.

9. Ist es heiß, hilft dir Eis! In Leipzig kann man selbstgemachtes Eis (auch Soja!) für 70 Cent pro Kugel kaufen. Genial. Vor allem bei der Hitze, die wir hatten.

10. Das hat noch was: Wenn hier vom „Alternativen Viertel“ die Rede ist, klingt bei den Leuten immer noch etwas Ehrfurcht mit, als wäre ein „alternatives Viertel“ ein schlimmer Ort. Doch statt unnötiger Randale a la Rigaer94 war die Lage zumindest im ‚alternativen‘ Connewitz tiefenentspannt.
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(Mini) Fotolovestory: Last Week in London

Ahoi, Reisefreunde!
Weil ich wie eh und jeh kein TouriReiseführerSchreiber bin, gibt es hier eine kleine Ladung fröhlicher Fotos & ein paar unnütze Fakten von meinen London-Erlebnissen der vergangenen Woche!

1. Ich habe weder Laptop noch Kamera mit nach London genommen, was tatsächlich eine extrem entspannende Wirkung auf mich hatte. Einfach mal Leben und gucken und genießen, das rate ich jedem! London ist so unglaublich inspirierend!

2. Morgens ging irgendwie alles schief: Ich habe mir Make Up auf meine Hose gekleckert, meine ganzen Pfund-Münzen von den letzten Englandtrips Zuhause vergessen, den Ohrstöpselschutz für einen meiner Kopfhörer verloren und am Flughafen klemmte dann auch noch der Koffer. Ich war selbst überrascht, dass ich irgendwie angekommen bin.

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3. Es macht viel mehr Spaß über Städte zu fliegen, die man kennt, als über welche, die man nicht kennt. So sah ich beim Abflug den Allianz-Tower, das Heizkraftwerk Klingental und natürlich den Fernsehturm. Für alles andere war es leider zu wolkig.

4. Was ich nicht leiden kann, sind Leute im Flugzeug, die einen Fensterplatz haben und den ganzen Flug schlafen. Pah!

5. Immer wenn ich nach England fliege, komme ich bei schönstem Sonnenschein an. Immer wenn ich wieder nach Hause muss regnet es. Der britische Wettergott ist mit mir…

6. Runaway von City & Colour ist ein super ReiseSong!
reisesongs-runaway7. Wir haben einen Tagesausflug in meine Herzensheimat Brighton gemacht: Unterwegs haben wir ein Rudel Pferde in Decken gesehen, von einem eigenen Cottage geträumt und sind natürlich im Kensingtons auf der Dachterasse frühstücken gegangen. Ich kann nicht anders, als es immer wieder zu betonen: Ich liebe Brighton und möchte dort leben! Mehr Brighton Bilder von meinem letzten Aufenthalt gibt’s übrigens hier.

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8. Die Tauben im Kensingtons waren diesmal gieriger als die Möven am Pier. Das Frühstück aber unschlagbar gut wie eh und je!

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9. Ich habe es erfolgreich vermieden, mein Kleingeld im Casino auf dem Pier zu verzocken. Ka-Ching! #heimlicherspielesuchti

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10. Die wichtigste Lektion: Versuche in London nicht, einen Sambuca anzuzünden! Erstens, das Zeug brennt nicht (ich tippe auf gepanscht) und zweitens, man wird vom Pub Personal knallhart ausgelacht.

11. Essen in Pubs empfehle ich hingegen sehr!

12. Bella und ich sind zwar auch ausgegangen – lustiger waren aber die Abende mit Suff und Süßies aus dem Supermarkt, was wir alles im Zimmer ihres Studentenwohnheims vernichtet haben. Ein Hoch auf Picknick im Zimmer!

16. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen war es übrigens, Bella heimlich und bei irgendeinem Unsinn zu fotografieren, gnihihi.

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13. Apropro Süßies: Ben & Jerrys kostet in London nur 2,50 Pfund und die Hälfte meines Koffers war auf dem Rückflug voller Maltesers!

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14. Ich liebe Supermärkte in anderen Ländern! Allerdings ist mir unerklärlich, wieso Sainsburys halbe Gurken in Plastikfolie verkauft!

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15. Shoppen waren wir auch ein bisschen und ich war zum ersten Mal in meinem Leben bei Victorias Secret. Besonders weird fand ich dieses Anmelde-/Gästelistenprozedere an der Umkleidekabine. Vor allem, weil uns das zuständige Girl ewig ignoriert hat. Und ich dachte, man hat da Sonderrechte, wenn man schon Victoria heißt…Pff!

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16. Wenn am Sonntag Morgen ein BlauAra in der U-Bahn sitzt, dann bist du wohl in London…

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17. Hach, es war schön! ❤

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Habt Ihr auch Bilder und Gedöhns aus London? Dann kommentiert mir hier Eure Links drunter, ich gaffe gerne! ❤

A Night To Remember

Hurraa, heute fliege ich nach London und freu mich natürlich schon riesig auf die britische Metropole und auf meine Freundin Bella, die ich dort besuche. Doch bevor ich wegdüse, erzähle ich Euch erstmal, was ich denn eigentlich letzte Woche in München getrieben habe. München ist ja für Berliner eher nicht so der Place To Be, aber das Event anlässlich Esras 6. Bloggeburtstag war natürlich ein Grund in die Bayrische Haupstadt zu düsen!

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Die Liebe hat also anlässlich ihres langjährigen und unermüdlichen Blogger-Daseins knallhart (und wochenlang!) gearbeitet, um mir und den anderen Gästen einen wunderbaren Abend zu ermöglichen. Denn so ein Event auf die Beine zu stellen ist gar nicht so einfach. Aber ich kann schon mal in feinster Berliner Manier vorwegnehmen: Esra, dit haste super jemacht!

Was ist das Beste an Blogger-Events?
Natürlich leckeres Essen, dass von netten Kellnern serviert wird! Da Esra sich bereits bei der Fashion Week mit mir über das Mikrowellen-Fertigessen auf einer Bloggerveranstaltung beschwert hat, hat sie dafür gesorgt, dass es verschiedene Gänge schmackhafter, vegetarischer Kleinigkeiten gab, unter anderem Gemüse Wraps, ein deftiges Sellerie Süppchen, Quinoa Salat, Mini Polenta und unschlagbar gutes Eis, von der Eventlocation höchstpersönlich. Wirklich, das Eis der Ballabeni Icecream Werkstatt war so lecker, dass ich beschlossen habe, allein deswegen im Sommer wieder nach München zu fahren und mir den Bauch damit voll zu hauen.
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So und während mir beim Gedanken an all die Leckereien schon wieder das Wasser im Munde zusammen läuft (zwischendurch habe ich immer wieder die niedlichen und unverschämt leckeren Kekse von Mein Keks Design vernascht), komme ich mal schnell auf die anfängliche Frage zurück: Was ist das Beste an Blogger-Events? Na Klar: Blogger!
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Wow, so viele nette Menschen waren da, die ihr bestimmt auch kennt: Diana von Modepuppen, das Team von Easywriters, mit der Bombenfrau Sarah von Dressy Ever After, die superduper Sophie von Basicaaparel, Jacy von Kunstseiden und hach – so viele mehr, die Gästeliste war lang! Und obwohl ich wohl der einzige Gast aus dem fernen Berlin war, waren alle nicht nur unverschämt gut aussehend, sondern auch supernett!

Können die Münchener abseits des Oktoberfests überhaupt feiern?
Auf jeden Fall! Esra hat einen DJ engagiert und sogar einen Saxophon-Spieler, der live für Stimmung gesorgt hat. Dazu kamen viele viele Drinks und jede Menge interessante Gespräche, unter anderem mit den Mädels von Chic Dich und FLSK, einer abgefahrenen neuen Thermoflasche, die Getränke länger als 24 Stunden kalt und 18 Stunden (!!!) heiß  halten kann. Und auch wenn es vielleicht nicht ganz unter den Punkt ‚Party‘ fällt – Esra hat einen Vortrag über ihre bisherige Bloggerzeit gehalten, der nicht nur mich bestens amüsiert hat.
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Mein Kritikpunkt:
Es gab nur Gin und ich mag keinen Gin. Zur Zeit trinkt ja jeder Hipster der was auf sich hält, Gin Tonic, aber ich bin nach wie vor die Whisky-Cola-Rock’n’Roll Fraktion und – hab ich es schon erwähnt?- mag keinen Gin. Aber ich wäre ja nicht Vickie Von Freedrinkshain, wenn ich nicht trotzdem getrunken hätte. Mit Gin ist es wie mit Pfeffi – ab dem zweiten gehts 😀 – zumindest bis zum nächsten Morgen… Dann rächte sich mein Whisky-Cola verwöhnter Körper nämlich mit fiesen Kopfschmerzen und ein bisschen Übelkeit.
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Zum Glück habe ich zwischendurch und am nächsten Morgen immer wieder einen der Säfte von Antidote schnabuliert. Bei Begriffen wie Saft, Vegan oder Kaltgepresst bin ich ja meist schon völlig angenervt von diesem Ökotum, aber der Antidote Saft hat gegenüber der Vielzahl vergleichbarer Produkte einen entscheidenden Vorteil: Er schmeckt irre gut! Okay, und der Slogan „Kein oller Smoothie“ hat wahrscheinlich den Rest beigetragen, um mich gnädig zu stimmen. 😀 
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Nach diesem feierlichen Abend brauchte ich erstmal ein ruhiges Wochenende und habe jetzt aber genügend Energie für London. Und falls Ihr es nicht längst tun solltet, rate ich Euch dringend Esras Blog zu lesen! Damit wir auch in 5 Jahren wieder ein Jubiläum zum feiern haben!

Fotolovestory: My Brighton, Baby!

YAY, endlich komme ich an dieser Stelle mal dazu, „ein paar“ Bilder aus Brighton zu präsentieren! 😀
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Dieser Kurztrip war dringend nötig, denn wie eh und jeh frisst mich die Arbeit auf und gerade schmeckt mir das sogar nicht. Aber das ist eine andere Story.
In dieser Geschichte geht es um Liebe; die zu meiner Wunschheimat an der englischen Südküste. Ich war schon oft in Brighton und auch dieses Mal war es mir eine riesen Freude dort zu sein. Doch statt jetzt hier den Touri-Guide zu spielen und euch zu erzählen was in Brighton alles superwunderbartoll ist (Alles!), lasse ich lieber ein paar Bildchen sprechen und vertrete wie schon in Lissabon die Premisse, dass doch jeder für sich selbst entdecken soll, was es zu entdecken gibt! Mit offenen Augen durch die Welt gehen, anstatt mit dem ständigen Blick auf’s Smartphone – das ist doch viel cooler als die ewig gleichen Lonely Planet Tips.

Zwei Ratschläge muss ich dann aber doch noch geben: Geht bei einem Brighton-Besuch auf jeden Fall im Kensingtons frühstücken und im Lion & Lobster Abendessen und//oder etwas Trinken!!
1-BrightonAnsonsten entflieht eurem Alltag kurz mit diesen Bildern von dem Ort an dem ich unbedingt leben möchte wenn ich groß bin. Wäre Brighton auch was für euch?
14-BrightonÜbrigens: Damit meine Kurzurlaubserinnerungen noch ein wenig anhalten, habe ich ganz viele meiner Bilder hier ganz fix & easy peasy ausdrucken lassen und an die Wand im Schlafzimmer gehängt. So kann ich bis zu meinem nächsten Brighton Besuch den wunderbaren Meerblick genießen! 🙂 Jetzt aber Los!
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Fotolovestory: Herrenpartie in Brandenburg

Au wei – mir tut so ziemlich alles weh, was mir weh tun kann! Gestern war er also, der Herrentag. Wahrscheinlich mein sportlichster Tag 2015!
Denn weil die Männer, die ich kenne nicht so egoman sind und alleine saufend durch die Gegend ziehen, dürfen in unserem Freundeskreis auch Mädels an der Herrenpartie zu Christi Himmelfahrt teilnehmen. Und so hieß es gestern: Schmeißt die Möbel aus dem Fenster, wir brauchen Platz zum Dänc..äähh Fahrradfahrn! Und wo gibt es davon mehr als genug? Richtig, im schönen Brandenburg! Ich bin ja mittlerweile ein bekennender Fan des malerischen Berliner Umlandes und so habe ich mich zum ersten Mal einem netten Haufen Tier-kostümierter Leute angeschlossen, die Jahr für Jahr durch’s Grüne ziehen.  
Hier also Bilder von einem gesitteten Radl-Ausflug mit Getränke-Anhänger, bunten Fahrrädern, und jeder Menge Spaß.
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