Life Update 8/17: Life Is A Rollercoaster Baby!

Jetzt mal ganz ehrlich: Ich weiß nicht, wo genau ich anfangen soll! In meinem Wohnzimmer klimpert eine pastellfarbene Wimpelkette, in der Küche stapelt sich dreckiges Geschirr neben den Pizza-Resten von gestern Abend, gestern bin ich übrigens 29 Jahre alt geworden, ich habe plötzlich wieder so etwas wie einen Job, bzw. gleich mehrere (haha „wenn schon, denn schon“), vorgestern habe ich (endlich, endlich, endlich!) die praktische Fahrprüfung bestanden, den Sonntag davor habe ich auf dem Flohmarkt verbracht, um alten Kram zu verscherbeln, davor war ich bei einer plötzlich hochschwangeren Freundin zur Baby-Party, davor war die Fashion Week, davor war ich im Computerspiele Museum, davor war ich beim Konzert von A Day To Remember und Blink182 – davor, davor, davor… Ihr seht schon: Mein Leben ist in vollem Gange und irgendwo zwischen JubelTrubelHeiterkeit und Tränen versuche ich klar zu kommen, auf diesen Hurricane von Leben, der gerade über mir hinweg fegt und alles Erlebte mal in Ruhe zu verarbeiten.

All the feels: Ich weiß nicht was genau da im Universum abgeht, aber ich hatte lang kein vergleichbares emotionales Auf und Ab mehr, wie in den letzten Wochen. So viel Traurigkeit und so viel Freude, so viel Wechselbad der Gefühle – ich weiß wirklich nicht, wie man damit umgeht, aber meine bisher daraus geschlossene Weisheit ist, dass es -egal was kommt- immer irgendwie weiter geht.

Da ich beschlossen habe, dieses Jahr keinen extra Berlin Fashion Week Beitrag zu machen, folgt an dieser Stelle ein kleines FW-Update: Mercedes-Benz ist raus, das macht aber nix, weil ich sicher eh nie einen fetten Mercedes fahren werde, Jules Mumm hat sich als Sektsponsor klammheimlich davon geschlichen und alle mussten die Woche ohne das lebenserhaltende Prickelwasser durchstehen und die allseits beliebten Goodie Bags haben sich in Gähnende-Leere Bags verwandelt. Dennoch hat das natürlich die auf ewig gleichen unverschämten Menschen nicht davon abgehalten, sich die Tüten fremder FW Gäste zu stibitzen. Ein noch dreisterer Dieb hat meiner süßen Esra das Handy geklaut, bevor auch nur einer von uns den Begriff Fashion Week aussprechen konnte und außerdem gab’s die gleichen gähnend-langweiligen Selbstdarsteller und Blogger Gespräche über Followerzahlen wie eh und je. Also alles beim Alten. Ein bisschen feine Mode und lustige Girlie-Momente gab’s natürlich trotzdem.

Weil Selbstdarstellung bei der Fashion Week mittlerweile wichtiger ist als die Arbeiten der Designer, zeigt diese Collage in erster Linie mich. Tja.




Wahnsinnig gefreut
habe ich mich über das Kompliment des Modelabels Antonia Goy. Auf meinen Show-Bericht zur neuen Kollektion folgte ein unfassbar süßes Feedback. Das Designteam hinter dem Label schrieb meinem Chefredakteur: „Vielen herzlichen Dank für den tollen Support und das klasse Feature über unsere Show von Victoria im Superior Mag! Bist Du so nett und leitest ihr unser DANKE! weiter? Wir freuen uns riesig, dass Ihr in der Show wart und mögen das Feature super gerne…. “ – So eine liebenswürdige Wertschätzung meiner Arbeit ist mir zum ersten Mal passiert und gibt der Fashion Week letztlich doch einen süßlichen Nachgeschmack! 🙂

Wir nehmen die Fashion Week übrigens immer sehr ernst.

Ziemlich mitgenommen haben mich während der Fashion Week die Ausschreitungen um den G20 Gipfel in Hamburg. Es war so unfassbar unreal zwischen Menschen zu stehen, die keine geringeren Probleme als einen leeren Handyakku oder das perfekte Selfie hatten, während in meinen Insta-Stories live zu sehen war, wie gefühlt ganz Hamburg gebrannt hat. Was für eine furchtbar schräge Welt! Auch viele Reaktionen im Internet auf den „bösen schwarzen Block“ waren vollkommen unangemessen und total daneben, ich will gar nicht wissen wie viele Trittbrettfahrer sich in die Masse gemischt und dafür gesorgt haben, dass die eh schon aufgeheizte Stimmung eskaliert.
Natürlich macht es keinen Sinn, Autos anzuzünden und Läden zu plündern, aber noch weniger Sinn macht Polizeigewalt und das verallgemeinernde Urteilen über Menschen, von denen man nicht weiß, was sie wirklich dazu gebracht hat, das zu tun, was sie getan haben. Und was auf beiden Seiten immer wieder vergessen wird: Egal ob Polizist oder Krawallbruder – das sind alles Menschen!
Und während irgendwie niemand versteht und erklären konnte, warum der G20 ausgerechnet in Hamburg stattfand, schließe ich mich der waghalsigen Behauptung an, dass es hier vielleicht eigentlich nur um die Schließung der Roten Flora gehen könnte… 😦 #pfui

Gefragt: Habe ich mich immer noch, warum die Zeit so unfassbar schnell rast und was das eigentlich für ein Arschloch-Sommer ist!? Ständig und immer nur Regen, was soll der Mist?

Gelernt: Habe ich pünktlich zum neuen Lebensjahr, dass starke Mangel in der Kommunikation zu einer noch stärker enttäuschten Vickie führen können, Enttäuschung ein echt beschissenes Gefühl ist und ich noch nicht fähig bin, mit diesem doofen Gefühl richtig umzugehen.

Auf dem Plan: Da ich ja jetzt stolze Besitzerin eines Führerscheins bin, will ich weg, ans Meer! Nächste Woche! Ich bin so gespannt, ob das alles klappt. Aber ich habe dringendes Meerweh und möchte mich erholen. Und vielleicht das ein oder andere neue Abenteuer erleben, meine erste alleinige Autofahrt durch Friedrichshain war da schon mal ein guter Anfang. Ich habe auch nur ein ganz kleines Verkehrschaos ausgelöst, hihi. Spaß hat’s trotzdem gemacht und ich habe Benzin geleckt (also rein metaphorisch, versteht sich). In dem Sinne:

Muttis Pool ist cool, aber ich will Meer!

 

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Irgendwas mit Fashion Week…

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es ist Freitag, eine Woche nach der Fashion Week in Berlin und während meine liebe Freundin Elsi und ich letzte Woche um diese Uhrzeit völlig übermüdet auf den letzten Shows hingen, kommt es mir so vor, als wäre diese Veranstaltung schon viel länger her! Und weil ich zur Zeit ja dem großen Nichts-Tun fröne (spektakuläre Neuigkeiten davon im kommenden Life Update), präsentiere ich dieses Mal statt einem pseudokreativen Diary oder unnützem Fashion Week Wissen einfach nur eine Flut von Bildern und ein paar Gedankenabrisse! Let’s Fetz!

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In Punkto Modewoche hat die (mediale) Schnelllebigkeit einfach absurde Dimensionen angenommen: Es ist Fashion Week, das Internet dreht ein paar Tage durch, weil alle die gleichen Snaps und Instagram-Stories von umherspazierenden Models auf Laufstegen posten und schwupps – am letzten Tag der FW fehlt schon die Hälfte der Leute und spätestens nach der letzten Show ist alles wieder vergessen. Kurzlebige Informationswerte, die eher auf einem „Seht-her-ich-war-da“ basieren, als an einem ernst gemeinten Interesse an der Arbeit der Designer – was ist bloß los mit allen?

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Langlebig ist zumindest meine Leidenschaft für die Mode von Lena Hoschek, mit der ich in die Fashion Week startete und die gleich mit ganz viel Glitzergirlpower loslegte.

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Großes Thema waren für alle Fashion Week Freunde wohl die sogenannten Influencer (ich nenne sie gerne Influenza, weil einige dieser Personen ja tatsächlich einem Virus nahe kommen 😉 )
Okay: was es heutzutage für Erfolg braucht ist nicht etwa Bildung, sondern ein möglichst junges, massentaugliches Gesicht und einen möglichst massenkonformen Stil, bei dem immer wieder die eigene Individualität betont wird. Du brauchst kein Studium, du brauchst Reichweite! Und dann kann der ganze Spaß auch schon losgehen: Frontrow, Leih-Klamotten vom Designer, Show-Einladungen von den zuständigen PR Agenturen und im besten Fall noch irgendeine fancy Kooperation.

Was ist das eigentlich für eine schräge Welt, in der 20-jährige Kids mit operierten Lippen in einem eigenen Schuttle auf der Fashion Week rumgefahren werden?
Was macht das mit denen, wenn sie beigebracht bekommen, dass hübsch aussehen wichtiger ist als Bildung? Wo sind die Verantwortlichen, die ihren Kindern mit auf den Weg geben, dass hübsch aussehen eventuell irgendwann endet oder die ästhetischen Ansprüche der Gesellschaft sich schneller wandeln, als sich das Wort „Instagram-Star“ aussprechen lässt? Wo sind die Eltern, die ihrem Kind beibringen, dass es nur ein billiges Werbegesicht ist, das zu Marketingzwecken benutzt wird??  Was soll aus denen später mal werden? Und wieso zur Hölle mache ich mir eigentlich Sorgen um die Zukunft Anderer??

Weil es eben auch mich ein bisschen nervt. Also, wenn du 50k Follower hast und dir alle den Arsch abwischen: Herzlichen Glückwunsch! Ich bin nicht neidisch. Ich bin aber genervt, wenn ich mich mit Leuten austauschen, Menschen hinter Blogs oder Instagram-Profilen kennen lernen will und die nicht mal verstehen, was man als Journalist überhaupt bei einer Fashion Week macht. Oder deren ‚Reichweite‘ bei Gesprächsthemen einfach nur auf die Anzahl ihrer Instagram-Follower begrenzt ist. Woooow, spannend.

Auch ein tolles Beispiel bei dieser Fashion Week: Ein Mädchen hat einfach nicht verstanden, dass es einen Beruf namens Stylist gibt – jaa, jemand der sich um Klamotten, Outfits und Looks für Models bei Fotoshootings kümmert. Als ich von einem Shooting im vergangenen Sommer und der Freude davon erzählte, dass ich ein wunderschönes Kleid von Steinrohner von einer PR Agentur geliehen bekommen habe, das ich in Szene setzen konnte und dieses Foto auch noch auf dem Cover eines Online-Modemagazins gelandet ist – wurde ich mit völlig verständnislosen Augen angeguckt. „Wie, du hast das jemand anderem angezogen und nicht selbst???“ Ehm ja. Wie gesagt: Reichweite zählt. Und natürlich Ego.

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Der Faktor Selbstvermarktung: ist einfach enorm wichtig. Das Model mit der größeren Reichweite bekommt den Job, nicht das, welches gut laufen kann. Der Fotograf mit dem größeren Bekanntheitsgrad bekommt den Auftrag, nicht der, der eigentlich die besseren Bilder schießt. Und so greift es um uns: Egal welcher Job – die gegenwärtige Zeit zwingt förmlich dazu, dass wir uns möglichst geil selbst darstellen müssen. Gähn!

vladimir-karaleev-mbfw-aw-2017Außerdem habe ich mir noch die ein oder andere -natürlich sehr wichtige- Frage gestellt:

1. Geht Mr. Massimo eigentlich zu jeder Modenschau auf der seine Modelfreundin Rebecca Mir läuft? Ist das nicht irgendwie weirdo, wenn der Partner immer mit zur Arbeit kommt?

2. „Was mache ich eigentlich hier??“

3. Wo sind eigentlich immer die Goodie Bags, mit denen HashMag wirbt? Ist jetzt schon das zweite oder dritte Mal, dass ich keine bekommen habe. Ich bin zwar nicht sonderlich geil auf so eine Tasche, aber wenn man sein Event hauptsächlich mit tollen Tüten bewirbt, sollte man doch auch fähig sein jedem Besucher eine zu geben? Wozu gibt es denn vorab eine Anmeldeliste?

4. Ist es wirklich eine Revolution, wenn Marcel Ostertag eine Rede davon hält, dass wir in unserem Textilkonsum entschleunigen müssen (in dem Punkt stimme ich ja noch zu) – aber im gleichen Atemzug mit seinem gesporten Seat-Auto auf dem Laufsteg rumfährt? Winkt da nicht die Doppelmoral?!

Und 5. Hilft ein Modelabel namens Depression gegen die allgemein aufkommende Internet-und Modeweltsdepression? Ja! Mit lässig-coolen und ein bisschen crazy Entwürfen und halbnackten Menschen, war diese Show am vergangenen Freitag ein ebenso gutes Heilmittel, wie die Tatsache, dass ich während der FW mit ganz lieben Freundinnen rumhängen konnte. Und die sind allesamt keine Influencer! 😉 ❤
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THE REAL BERLIN STREETSTYLE

HURRA HURAAA, die Fashion Week in Berlin ist OVER und während ich momentan damit beschäftigt bin, mich von meinen Schlaf- und Erschöpfungsdefiziten zu erholen, ist es an der Zeit mal einen Blick auf ein paar lustige Looks zu werfen, die da während der Modewoche im und ums Kaufhaus Jandorf flaniert sind!

Neon ist natürlich immer gut, um alle Blicke auf sich zu ziehen. Da kann einfach keiner weggucken!

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Übrigens ist Neon seit irgendeinem Rita Ora Video auch als Pelzpuschel sehr beliebt!

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Generell kleidet sich die Modemeute sehr gern in Felliges und Kuschelpuschel. Warum genau, weiß keiner…

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Genauso gut ist übrigens alles mit Glitzer und Holografie-Gedöhns, um auf den eigenen Style aufmerksam zu machen.

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Apropros Glitzer: Interessant, welches Schuhwerk so getragen wird…

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Und es gibt Fashion Week Besucher, die die hohe Kunst des Mustermix bestens beherrschen!

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Oder auch die des Material-Mixens…

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Was soll ich sagen? Berlin ist einfach eine Style-Stadt! 😉 Mehr von mir und einen vielleicht ernst gemeinten Beitrag über die Berliner Modewoche gibt’s in den nächsten Tagen! Happy Sunday!

Das unnütze Fashion Week Wissen

Die Fashion Week in Berlin ist seit einigen Tagen vorbei und weil dieses Event sofort nach seinem Ende auch aus den Köpfen aller verschwunden ist, die sich in den vergangenen Tagen damit beschäftigt haben, kommt hier mein fixer Rückblick auf die Modewoche! Und weil sich ja eh kaum noch jemand für schnöde Schowberichterstattung interessiert (mein Job als Modejournalistin ist an dieser Stelle also mehr oder weniger überflüssig), kommen hier – Ta Daah- ein paar Randöm Fäcts über die Fashion Week, die Ihr garantiert nicht wissen wollt. Los geht’s!

1. Die Fashion Week ist im allgemeinen eine sehr egozentrische Veranstaltung. Deswegen geht es in diesem Beitrag passenderweise auch nur um mich und meine Erlebnisse. Ätsch.
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2. Obwohl ich die Fashion Week aus vielen guten Gründen sehr lieb habe, hatte ich fast die ganze Woche lang schlechte Laune. Ich habe mir einfach zu viel Arbeit, zu viel Stress auferlegt, habe die ein oder andere Veranstaltung aus Zeitgründen schlichtweg nicht geschafft und konnte eigentlich nur wenige Momente genießen.

3. Ich frage mich bei den Schauen immer und immer wieder, wie Designer etwas verkaufen wollen/sollen, wenn sie sich Gäste einladen, die während der Show lieber Selfies von sich in der Frontrow machen, als den neuen Kollektionen Beachtung zu schenken.

4. Ich habe insgesamt 16 Schauen besucht.

5. Mein Gehirn war irgendwann ganz schön durcheinander. Plötzlich war mir unklar, welcher Wochentag gerade ist und welchen Designer ich gerade gesehen habe. „Sowas darf aber in deinem Job nicht sein“ , wurde mir entgegen genörgelt aber ganz ehrlich: Allein in einer Kollektion stecken so viele Informationen, da ist jedes Gehirn schnell mal überfordert. Dazu kommt noch die Tatsache, dass sich einige Kollektionen sehr ähneln. Da kann man schon mal durcheinander kommen, wenn plötzlich jeder transparente Sachen mit Blumenstickereien und Glitzersteinchen macht.

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6. Die Lena Hoschek Show & Party waren meine Fashion Week Highlights. Lena hat natürlich mit ihrem Kollektionsthema Ship Ahoy meinen Geschmack bestens getroffen und meine Erwartungen nicht enttäuscht! Bei der Aftershow Party habe ich mich so frei und fröhlich und okay wie seit langem nicht gefühlt – das hatte ich vor allem meiner lieben Freundin Bella und ihrer Mami zu verdanken, durch die ich gelernt habe, dass es vollkommen okay ist so zu sein wie ich gerade bin. Es ist okay. Einfach okay.

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7. Am Tag der Lena Hoschek Show habe ich außer ein paar Waffeln nichts gegessen. Umso doller wirkten die zwei Whisky-Cola und der Pfeffi, den ich mir bei der Aftershow Party fröhlich hintergekippt habe.

8. Deswegen wusste ich auch gar nichts von dem Foto mit Rolf Scheider. Der Alkohol spricht Bände…
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9. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Rikscha gefahren. Mein Fahrer Micha war so nett, mein dezent angetrunkenes Ich nach Hause zu kutschieren, während meine Beine aus dem Gefährt baumelten und ich am Ende nicht mal fähig war mein Geld rauszukramen. Stattdessen habe ich überall meine Münzen verteilt. #ichschmeiß50centdurchdierikschaundschreiirgendwas

10. Ich weiß nicht ob es aufgefallen ist, aber ich lieeebe meinen Ringel-Kringel Matrosenanzug! Den Jumpsuit hatte ich bereits im März in London gekauft und bis zu dem Tag noch nicht ausgeführt. Dazu meine in allen Farben schillernde Muscheltasche von Skinny Dip-London und plötzlich haben mich lauter Typen angeguckt. Aha, so geht das also… 😀
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11. Ein anderes Highlight war das Rooftop Event von OnTime PR & Vero Moda. Es gab leckeres Essen, Almdudler-Cocktails, Sonnenschein und (für mich leider nur) eine Stunde in völlig entspannter Atmosphäre.
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12. Ich habe ernsthaft einen Kaffee für 5 (FÜNF!) Euro getrunken. Sowas passiert einem ja auch nur in Hipster-Mitte…

13. Ich glaube ich war der einzige Mensch, der sich nicht darüber gefreut hat, zur Show von Marina Hoermanseder gehen zu dürfen. Die Sachen sind zwar schön, aber diesen riesen Hype darum kann ich nicht so recht nachvollziehen.
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14. Dieses Jahr hatten auffällig viele Menschen ihren Hund bei den Shows dabei. Hat Cara Delevingne doch schon vor einem Jahr in Paris gemacht…
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15. Fashion Boomerangs waren meine absolute Lieblingsbeschäftigung während der FW. Ich habe sehr großen Spaß daran entwickelt, die Models blöd hin und her zappeln zu lassen und könnt mich kringelig darüber lachen. Wer ein paar davon sehen möchte, muss auf meinem Instagram Account gucken. #zudooffürvideo

16. Eine weitere Lieblingsbeschäftigung ist es, Leute zu stalken, die ich kenne. Redakteure, Models, Freunde – niemand ist vor mir sicher!
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Soa, das wars. Fashion Week over, Beitrag over. Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heisst: Stell dir vor es ist Fashion Week und alle gehen hin…

What’s diesmal in my GoodieBag??

Hej Ho!
Zum Ende meiner kleinen Blog-Fashion Week darf natürlich das Allerwichtigste, der Grund WARUM die Menschen überhaupt zur Fashion Week gehen, nicht fehlen!
Ein Teil des Fashion Week Publikums treibt sich tatsächlich lieber wegen GratisGedöhns auf Schauen, Messen & Co. herum, als wegen der Mode – da wäre es ja schon fast eine Frechheit nicht über den Inhalt der berühmt-berüchtigten GoodieBags zu sprechen.

So: WHAT’S IN MY GOODIEBAG??? Hier meine Highlights und Lieblinge, denn neben der üblichen unnötigen Menge Zeugs, die man so bekommt, fanden sich dieses Mal ziemlich brauchbare Dinge in den Wundertüten!

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Tütchen öffne dich!
1. Woah! Weiße Schokolade mit Mohn und Cranberrys von Dallmayr, nicht ganz so gut wie Elbstrand, die weiße Schoki von Mutterland, aber trotzdem leeeecker! Lange überlebt hat die in meiner Gegenwart nicht.

2. Ein Tee mit dem schönen Namen Gegengift. Höchstwahrscheinlich zum Tee-toxen. Ich glaube einfach mal daran, dass der mir gegen meinen nächsten Kater hilft.

3. After Eight: Sehr treffend für ihre Britisch angehauchte Kollektion stopfte Lena Hoschek ihre Goodie Bags mit After Eight und dem Strongbow Cider voll! After Eight habe ich schon seit gefühlt 100 Jahren nicht gegessen und noch besser: Strongbow ist mein absolutes Lieblings-Cider! Mhh!

4. Die Handyhülle ist ganz wunderbar, ich liebe das typische Rosenmuster – Aber ich habe nicht das passende Telefon 😦 (Ist glaube ich eine iPhone Hülle) – Hübsch ist sie trotzdem!

5. Huii, Extra-Weiß-Hochglanz-Zahnputzi, kann man immer gebrauchen!

6. Genauso wie Anti-Müdigkeits-Anti-Falten Augencreme. Wenn man morgens völlig verpennt im Fashion Week Zelt hockt und so etwas bekommt – da kommt Freude auf, ich sags euch.

7. Haarspray war für mich auch ein Highlight, da meines am Tag vor der FW ausgegangen ist und ich keine Zeit hatte mir neues zu kaufen. Aber Fashion Week ohne Haarspray ist blöd – da war das wie ein Geschenk des Goodie-Gotts! Und es hält wie Beton. Nein, fester.

8. Anti Gesichtsglanztücher. Ob das was nützt? Weiß ich noch nicht, aber solche Dinge gehören zu den Beauty-Produkten, die ich mit größter Freude ausprobiere!

9. Bon Bons mit Himbeer & Vanille, das kleine Süßie für Zwischendurch. Mjam Mjam!

10. Kräuterlikör. Ich trinke eigentlich keinen Kräuterlikör (schlimme, schlimme Erfahrungen mit Jägermeister!) aber der ist tatsächlich lecker. Und es ist ein Kakadu drauf – damit hatten sie mich.

11. Feuchtigkeitscreme von Vichy. Ich bin Vichy-Fan und Feuchtigkeit ist das was meine Haut gerade dringend, dringend benötigt. Ich freu mich bei jedem eincremen darüber. Und bin natürlich schon viel schöner geworden.

12. Strongbow Cider! Ach jaa, ich hab Heimweh nach England… Um mich zu trösten hilft ein bisschen Alkohol bestimmt. Cheerio!

goodiebag-zu-gewinnenSo und nachdem ich jetzt so egoman präsentiert habe, woran ich mich erfreue, kommt’s besser: Ihr könnt Euch auch freuen! Und zwar verschenke ich eine superduper Goodiebag, denn ich habe noch jede Menge Goodies, die ein liebevolles Zuhause suchen, darunter Lippenstifte, Nagellacke und einige Sachen, die hier auch zu sehen sind, ich aber gleich mehrfach habe!
Alles was Ihr machen müsst, ist unter diesen Beitrag einen lustigen oder bemitleidenswerten Kommentar hinterlassen, in dem steht, warum Ihr die Goodies haben solltet. EASY!

Das heimliche It-Piece der Fashion Week

Üblicherweise überschlägt sich nach den Modewochen das Internet ja gerne mit Trendprognosen und „Tipps, was wir kommende Saison tragen werden“ aber ich muss an dieser Stelle mal etwas loswerden, und zwar habe ich es gefunden: Das ganz geheime, bisher unerwähnte, ziemlich spektakuläre und unumgehbare It-Piece der Berliner Fashion Week!

Uns Berlinern wird ja gerne eine gewisse Style-Lässigkeit nachgesagt und das stimmt. Erstens: Yepp, wir haben einfach keinen Stil und das ist unser Stil und Zweitens: In Berlin mag man es eben lässig, praktisch und schlicht schön – also gut aussehend, ohne viel Tam Tam. Jedenfalls haben das jahrelange Studien in öffentlichen Verkehrsmitteln und irgendwo dazwischen in der VickieWelt ergeben.
Sneakers sind in Berlin kein Modetrend, sondern eine Lebenseinstellung und manchmal stimmt der schnöde Spruch „In Berlin weiß man nie, ob es ein CEO oder ein Obdachloser ist“ tatsächlich. Aber ich fühle mich sehr wohl damit!

Trends hin oder her – das Teil, das mir beim modeaffinen Publikum während der Fashion Week echt überraschend oft ins Auge gestochen ist, habt Ihr sicher alle schon einmal getragen und somit erkläre ich Euch ganz offiziell für cool! Esra hatte es am ersten Tag, wer schlau war, hatte jeden Tag einen dabei, bei der Show von Vladimir Karaleev konnte ich gar nicht genug davon zählen und schließlich zeigte auch Emre Erdemoğlu einen in Silber auf dem Laufsteg: Die Rede ist von Rucksäcken! Jawoll!

Großer Beliebtheit erfreuen sich zur Zeit gerade, kastige Formen, ohne viel Schnick Schnack (und wenn dann nur bei den Details), gedeckte Farben, Schwarz und Modelle, die auch einen Hauch schicker sind – es war ja schließlich Fashion Week! 😉
Na ja und wie das Leben dann so spielt, habe ich mich glattweg vom Rucksack-Fieber anstecken lassen und mich gleich in den weiten Welten des Online Shoppings auf die Suche gemacht, weil ich plötzlich auch einen wollte! Fündig geworden bin ich in diesem Shop namens Vaola, der auch Rucksäcke a lá Fashion Week anbietet:
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Für alle, die jetzt auch in Rucksack-Laune sind:
1. Nummer Eins: Simpel, Formschön und Braun
2. Rucksack mit Retro-Flair (jedenfalls hatte meine Mutti so einen immer, und auch in Mitte scheint diese Form sehr angesagt zu sein)
3. Auch irgendwie cool: Der Kipling Rucksack mit Struktur
4. Und auch ein paar Mal gesehen, die sportliche Variante 

Ich hingegen mag es total gerne in meiner ollen Berliner-Manier: praktisch, lässig und ein bisschen entgegen aller Trends, deshalb hab ich mir jetzt meinen Favoriten (in meiner Lieblings- und mal wieder Herbsttrendfarbe Bordeaux) bestellt, Woop Woop!
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Das wird bei der nächsten Fashion Week sicher nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine Freude für meinen Rücken, denn bei all dem Gerümpel das man während der Modewoche so mit sich rumträgt, wundert es mich nicht, dass sich Rucksäcke so großer Beliebtheit erfreut haben! 🙂

Berliner Fashion Week: Meine Lieblingslooks

Nachdem ich gestern meine Meinung zur Herbst/Winterkollektion von Sportalm kundgetan habe, wird es heute Zeit für ein bisschen Liebe, ein bisschen Friede…lalalala! (Gab es da nicht mal einen Schlagersong zu?) Egal – was es auf der Berliner Modewoche gab waren so einige Teile, die ich mir glattweg, sofort und unverzüglich in den Kleiderschrank hängen würde!
Die Bilder habe ich alle – wie sich anhand des unauffälligen Zeichens unschwer erkennen lässt – beim Veranstalter geklaut. Erkennt Ihr womit mich Designer immer ganz einfach beeindrucken können? Hier meine Lieblingslooks von den Laufstegen:

Fangen wir an mit meiner absoluten Lieblings-Designerin Lena Hoschek:
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In ihren Kollektionen findet sich nie etwas, was ich nicht mag und auch wenn die britisch angehauchte Kollektion von einigen Seiten ein wenig Kritik einstecken musste, fange ich schon mal an mein Geld für das karierte Kleid und den Rock mit diesem wunderschönen Blumenmuster zu sparen (ein Hoschek-Kleid mit Blumenmuster habe ich nämlich schon!). Ziemlich cool finde ich auch den Bleistiftrock mit den Hosenträgern und den Mantel! Her mit allem!

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Weiter geht’s mit TULPEN Design. Ich mag die Kombination von Minikleid und Overknees sehr gerne, sowie die Idee des langärmeligen Minikleids mit Handschuhen. Der Rock könnte fast von Lena Hoschek sein, hach ich liebe High Waist Röcke in Wadenlänge! (Wobei dieser Rock fast etwas zu kurz für die Bezeichnung Midi ist) Außerdem ist alles schön schwarz! Den asymmetrischen Schnitt des Altrosa-Kleids finde ich auch super-spannend.

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Und wenn wir hier schon das Thema Schwarz abarbeiten: William Fan arbeitet nicht nur mit wunderbar klaren, geraden Linien und chinesischem Minimalismus, sondern auch mit meiner Lieblingsfarbe. Kein Wunder also, dass ich mir diese Outfits sofort zulegen würde.

Da wir uns bereits im asiatischen Raum der Inspiration bewegen, kann ich Euch meine Favouriten der Fakultät für Design der Shih Chien University nicht vorenthalten.
Ja es sind Männerlooks und obendrein noch sehr farbenfrohe – aber ich finde die total cool!
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Weniger farbenfroh und genau der Grund, warum ich schon immer ein Faible für die Mode von Holy Ghost hatte:
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Beides, perfekte Vickie-Teile!

Eigentlich nicht so mein Stil, aber mit jeder neuen Kollektion überrascht mich Rebekka Ruétz erneut. Ich finde sie wird von Mal zu Mal besser und vor allem das Konzept der Herbst/Winterkollektion ist stimmig und sehr treffend umgesetzt. Trotz meiner immensen Vorliebe für Schwarz könnte ich mir vorstellen, sogar eines der Print-Teile zu tragen!
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Und zu guter Letzt noch meine Überraschungs-Entdeckung und heimliches Highlight: Emre Erdemoglu! Der Designer aus Istanbul präsentierte viel Schwarz, viel Transparenz, coole Designs und dann noch Metallics dazu? YEAH! Großer, großer Haben-Wollen-Faktor! ❤
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Ach und wenn wir schon bei Metallics sind, den Mantel von Steinrohner nehm ich auch!
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So, nun hoffe ich, dass sich mein Kleiderschrank auf wundersame Weise von allein mit diesen ganzen tollen Klamotten fühlt und frage mich in der Zeit: Sind da auch Sachen dabei, die Euch gefallen? Teilt ihr meinen Geschmack oder geht das gar nicht? Ich bin jedenfalls hin und weg von den Kollektionsstücken! ❤