Life Update 8/17: Life Is A Rollercoaster Baby!

Jetzt mal ganz ehrlich: Ich weiß nicht, wo genau ich anfangen soll! In meinem Wohnzimmer klimpert eine pastellfarbene Wimpelkette, in der Küche stapelt sich dreckiges Geschirr neben den Pizza-Resten von gestern Abend, gestern bin ich übrigens 29 Jahre alt geworden, ich habe plötzlich wieder so etwas wie einen Job, bzw. gleich mehrere (haha „wenn schon, denn schon“), vorgestern habe ich (endlich, endlich, endlich!) die praktische Fahrprüfung bestanden, den Sonntag davor habe ich auf dem Flohmarkt verbracht, um alten Kram zu verscherbeln, davor war ich bei einer plötzlich hochschwangeren Freundin zur Baby-Party, davor war die Fashion Week, davor war ich im Computerspiele Museum, davor war ich beim Konzert von A Day To Remember und Blink182 – davor, davor, davor… Ihr seht schon: Mein Leben ist in vollem Gange und irgendwo zwischen JubelTrubelHeiterkeit und Tränen versuche ich klar zu kommen, auf diesen Hurricane von Leben, der gerade über mir hinweg fegt und alles Erlebte mal in Ruhe zu verarbeiten.

All the feels: Ich weiß nicht was genau da im Universum abgeht, aber ich hatte lang kein vergleichbares emotionales Auf und Ab mehr, wie in den letzten Wochen. So viel Traurigkeit und so viel Freude, so viel Wechselbad der Gefühle – ich weiß wirklich nicht, wie man damit umgeht, aber meine bisher daraus geschlossene Weisheit ist, dass es -egal was kommt- immer irgendwie weiter geht.

Da ich beschlossen habe, dieses Jahr keinen extra Berlin Fashion Week Beitrag zu machen, folgt an dieser Stelle ein kleines FW-Update: Mercedes-Benz ist raus, das macht aber nix, weil ich sicher eh nie einen fetten Mercedes fahren werde, Jules Mumm hat sich als Sektsponsor klammheimlich davon geschlichen und alle mussten die Woche ohne das lebenserhaltende Prickelwasser durchstehen und die allseits beliebten Goodie Bags haben sich in Gähnende-Leere Bags verwandelt. Dennoch hat das natürlich die auf ewig gleichen unverschämten Menschen nicht davon abgehalten, sich die Tüten fremder FW Gäste zu stibitzen. Ein noch dreisterer Dieb hat meiner süßen Esra das Handy geklaut, bevor auch nur einer von uns den Begriff Fashion Week aussprechen konnte und außerdem gab’s die gleichen gähnend-langweiligen Selbstdarsteller und Blogger Gespräche über Followerzahlen wie eh und je. Also alles beim Alten. Ein bisschen feine Mode und lustige Girlie-Momente gab’s natürlich trotzdem.

Weil Selbstdarstellung bei der Fashion Week mittlerweile wichtiger ist als die Arbeiten der Designer, zeigt diese Collage in erster Linie mich. Tja.




Wahnsinnig gefreut
habe ich mich über das Kompliment des Modelabels Antonia Goy. Auf meinen Show-Bericht zur neuen Kollektion folgte ein unfassbar süßes Feedback. Das Designteam hinter dem Label schrieb meinem Chefredakteur: „Vielen herzlichen Dank für den tollen Support und das klasse Feature über unsere Show von Victoria im Superior Mag! Bist Du so nett und leitest ihr unser DANKE! weiter? Wir freuen uns riesig, dass Ihr in der Show wart und mögen das Feature super gerne…. “ – So eine liebenswürdige Wertschätzung meiner Arbeit ist mir zum ersten Mal passiert und gibt der Fashion Week letztlich doch einen süßlichen Nachgeschmack! 🙂

Wir nehmen die Fashion Week übrigens immer sehr ernst.

Ziemlich mitgenommen haben mich während der Fashion Week die Ausschreitungen um den G20 Gipfel in Hamburg. Es war so unfassbar unreal zwischen Menschen zu stehen, die keine geringeren Probleme als einen leeren Handyakku oder das perfekte Selfie hatten, während in meinen Insta-Stories live zu sehen war, wie gefühlt ganz Hamburg gebrannt hat. Was für eine furchtbar schräge Welt! Auch viele Reaktionen im Internet auf den „bösen schwarzen Block“ waren vollkommen unangemessen und total daneben, ich will gar nicht wissen wie viele Trittbrettfahrer sich in die Masse gemischt und dafür gesorgt haben, dass die eh schon aufgeheizte Stimmung eskaliert.
Natürlich macht es keinen Sinn, Autos anzuzünden und Läden zu plündern, aber noch weniger Sinn macht Polizeigewalt und das verallgemeinernde Urteilen über Menschen, von denen man nicht weiß, was sie wirklich dazu gebracht hat, das zu tun, was sie getan haben. Und was auf beiden Seiten immer wieder vergessen wird: Egal ob Polizist oder Krawallbruder – das sind alles Menschen!
Und während irgendwie niemand versteht und erklären konnte, warum der G20 ausgerechnet in Hamburg stattfand, schließe ich mich der waghalsigen Behauptung an, dass es hier vielleicht eigentlich nur um die Schließung der Roten Flora gehen könnte… 😦 #pfui

Gefragt: Habe ich mich immer noch, warum die Zeit so unfassbar schnell rast und was das eigentlich für ein Arschloch-Sommer ist!? Ständig und immer nur Regen, was soll der Mist?

Gelernt: Habe ich pünktlich zum neuen Lebensjahr, dass starke Mangel in der Kommunikation zu einer noch stärker enttäuschten Vickie führen können, Enttäuschung ein echt beschissenes Gefühl ist und ich noch nicht fähig bin, mit diesem doofen Gefühl richtig umzugehen.

Auf dem Plan: Da ich ja jetzt stolze Besitzerin eines Führerscheins bin, will ich weg, ans Meer! Nächste Woche! Ich bin so gespannt, ob das alles klappt. Aber ich habe dringendes Meerweh und möchte mich erholen. Und vielleicht das ein oder andere neue Abenteuer erleben, meine erste alleinige Autofahrt durch Friedrichshain war da schon mal ein guter Anfang. Ich habe auch nur ein ganz kleines Verkehrschaos ausgelöst, hihi. Spaß hat’s trotzdem gemacht und ich habe Benzin geleckt (also rein metaphorisch, versteht sich). In dem Sinne:

Muttis Pool ist cool, aber ich will Meer!

 

Life Update 7/17: kleines Erlebnis-Potpourri

Oh je, seit dem letzten Life UpDate ist die Zeit ganz dreist davon gerast und während ich noch versuche, die vielen Erlebnisse der vergangenen Wochen zu verarbeiten, fühlt sich mein Kopf total voll und durcheinander an. Ich sollte wohl mal innehalten, kurz Pause machen und mich sortieren. Aber erstmal gibt’s hier ein buntes Erlebnis-Potpourri, mitten aus dem Vickie-Leben!

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Was war los? Und plötzlich war Sommer. Dank einigen wunderbar warmen Tagen habe ich bereits Unmengen an Eis genascht und hing häufig bei meinen Lieblingsfreunden im Garten rum. Und auch sonst war ich ziemlich viel unterwegs: Ich besuchte die Jugendweihe meines süßen Neffen, war richtig lecker essen auf der Thai-Wiese im Preußenpark (da kochen thailändische Muttis Originalrezepte unter kleinen bunten Sonnenschirmen, ein Geheimtipp ist das allerdings schon lange nicht mehr!), radelte beim traditionellen Männertags-Radeln (in unserem Freundeskreis dürfen die Mädels nämlich auch mit) um den Müggelsee, kurz danach hing ich drei Tage ganz entspannt in der schönen Uckermark rum (vorzugsweise in der Hängematte), mit der lieben Veri verbrachte ich einen schönen Abend am Badeschiff und musste feststellen, dass ich viel zu selten dort bin, obwohl es wunderschön ist und ich direkt gegenüber wohne, dann ging es noch zum Trödeln nach Frankfurt Oder und der Pfingstsonntag stand im Zeichen des heiligen Spanferkelchens, das ich nicht esse. Ich habe kräftig den Abschied meiner Lieblingsfreundin Elsi kräftig gefeiert, weil sie jobbedingt in unsere Nicht-Traumstadt München ziehen muss stand und war in Hamburg.

Highlight: Der Ausflug nach Hamburg zum RAWK Attack, einem Konzert mit 5 Bands, also fast schon ein mini Ein-Tages Festival. Ich wollte endlich und unbedingt eine meiner Lieblingsbands Issues live sehen, aber nicht nur die, sondern auch Crown the Empire, Pierce the Veil, State Champs und Sleeping With Sirens sind aufgetreten und  gerade letztere haben mich total mitgenommen. Das Konzert war ein großes Gefühlsding, weshalb ich gestern Abend gleich noch mal hier in Berlin zum Pendant des Ganzen gegangen bin. Meine Stimme ist heute ziemlich im Eimer, aber mein Herz voll mit Liebe. Zum einen für Issues, aber auch für Good Charlotte, die beim Berliner Konzert -anders als erwartet- eine echt super Show geliefert haben und auch für Kellin Quinn, den Sänger von Sleeping With Sirens. Die Band mag sehr Emo sein und ihre Fangemeinde besteht wohl überwiegend aus kleinen Fan-Girls, aber ich kann es ihnen nicht verübeln, da die Band live einfach super motiviert und mitreißend ist und trotz der doch eher traurigen Songs, die Masse einfach fröhlich gefeiert hat. Konzerte sind einfach das beste Heilmittel für alle emotinal miserablen Lebenslagen!!!

Ich habe zum ersten Mal:

  • ein Fahrrad geputzt (kein Witz haha)
  • Kumpir gegessen
  • Flip Cup und Bier Pong gespielt. Gerade Flip Cup ist gemein, weil es als Spiel so wunderbar gemeinschaftlich ist, man aber dennoch extrem schnell trinkt. Herrjeh. 
  • außerdem war ich zum ersten Mal in der Teledisko, das ist eine umgebaute Telefonzelle, die auf dem RAW Gelände steht. Man steckt Geld rein, sucht sich einen Song aus und tanzt dann bei buntem Diskolicht und Nebel in dieser Telefonzelle. Partyspaß garantiert und zwar zu jeder Tageszeit. Ein echter Stimmungsknaller 🙂 

    teledisko-berlin-raw-geländeNew Out: Ich habe meinen Fernseher verkauft und es fühlt sich gut an! Der war eh seit Monaten schon nicht mehr an, ich hab wirklich keinen Plan was überhaupt noch so im TV läuft, ist mir auch egal, denn jetzt steht er nicht mehr hier und ich hab Platz und einen Staubfänger weniger, yay! 

    Gefragt: Habe ich mich, warum im Sommer die Zeit so ultraschnell rast, während der Winter hingegen immer eeewig dauert?

    Gefühlt: Von allem zuviel.

    Wünsche: einen Job, ein Schlauchboot für Badeausflüge und Geld, das ich zum Tätowierer tragen kann, ich hab sehr große Lust auf ein neues Tattoo! Das Geld vom verkauften Fernseher ist natürlich für eine Runde Fahrschule drauf gegangen, es gibt übrigens einen neuen Folter-Termin für mich, aber der ist noch ein bisschen entfernt…

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    Gedacht: Dass ich das gut mache, ich führe gerade ein durchaus verkorkstes Leben und hab Spaß dabei. Und: Ich lebe! 🙂 Irgendwie geht es ja immer weiter! Haben auch Good Charlotte gestern gesagt. In dem Sinne, genießt den Sommer, genießt Jubel, Trubel und alles, was zum Leben eben so dazu gehört! ❤

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    Das Leben ist schließlich genauso bunt wie dieser Papageienkuchen, den ich mittendrinn auch noch irgendwann gebacken bekommen habe. War lecker.

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Life Update 5/17

Der typische Bloggerbeitrag beginnt meist in etwa so: Während ich diese Zeilen hier tippe, liege ich mit ner Kokosnuss am Strand von Acapulco und lasse mir gerade die Sonne auf den Bauch scheinen. Bei mir ist das nicht der Fall, bei mir ist das mehr so: Während ich diese Zeilen hier tippe, habe ich gerade so die Fähigkeit zurück erlangt, ohne stechenden Schmerz in Kopf und Augen auf den Bildschirm meines Laptops zu gucken. Eine fiese Nierenentzündung hat mich seit Montag außer Gefecht gesetzt und vor Schmerz und Fieber wand ich mich in den vergangenen Tagen, wimmernd vor lauter Schmerzen wie ein kleiner Wurm im Bett, bin förmlich mit meinem Heizkissen zusammen gewachsen, hatte einen schnöden Antibiotika-Trip und habe mein Leid in Millionen Tropfen Tee ertränkt. Was für ein Leben!

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Aber es geht aufwärts und zumindest die heilige Fähigkeit des Bildschirm-Starrens habe ich schonmal zurück erlangt, deswegen folgen an dieser Stelle ein paar News, die heißer sind als meine fiebrige Stirn!

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Brighton war wunderschön und hat mir und meiner seelischen Verfassung einfach unglaublich gut getan, sodass ich es nach meiner Rückkehr geschafft habe mein vermeintlich verkorkstes Leben recht locker zu nehmen und über Pleiten, Pech und Pannen einfach mal zu lachen.

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Und so ganz nebenbei mischten sich ein paar wunderbare Momente in mein Leben: Der Frühling kam ganz plötzlich (und ist auch schon wieder weg, also ein klarer Fall von Hurraa – ach nee, doch nicht), ich saß Marzipanstrudel naschend am Spreeufer, hatte einen wunderbaren Tag mit der zauberhaften Veri, (der ich nicht nur tolle Fotos, sondern auch noch lecker Eis zu verdanken habe! ❤ ) Hatte Kaffee in der Sonne auf dem Balkon und viele lustige Gespräche mit meiner Mitbewohnerin, das erste Eis des Jahres mit Muttie, stand mit Freunden auf dem Dach ihres Hauses und habe über Berlin geguckt und zum ersten Mal war ich beim Hipster Shiso Burger in Mitte. War okay, aber ich ess meinen Burger lieber ohne Hipster drumrum, Mitte ist mir einfach too much.

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Auch in der Fahrschule ging es voran, ich bin jetzt mit allen Sonderfahrten durch und sie waren sogar so gut, dass ich echt Spaß beim Fahren entwickelt habe. Am Montag ging es mir allerdings schon nicht so gut und plötzlich lief alles schief – es folgte ein emotional Breakdown mit Weinen im Fahrschulauto. Gar nicht dramatisch, äußerst erwachsen und ich bin immer noch so genervt, wenn ich an die Fahrstunde denke! ARGH! Alles was ich mir wünsche ist, dass das endlich aufhört!!!

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Herzzerreißend:
Ich habe gerade eine ganze Reihe an coolen neuen Lieblingsliedern, lustigerweise alle von unterschiedlichen Bands aber bin mal wieder verliebt in ein Lied. Beim Hinhören empfinde ich es als ein ungewöhnlich-schönes Liebeslied, das Video allerdings hat mich sehr traurig gemacht. Also vielleicht lieber nicht hinsehen.

In Laune für: Selbermachen. Ich hab zur Zeit enorme Lust einigen kreativen Projekten nachzugehen. Käsekuchen mit Oreo-Keks backen zum Beispiel. Eine Blumenampel knüpfen oder meine Handlettering Fähigkeiten verbessern und kleine Oster-Basteleien vorbereiten. (Eier anmalen sehe ich als grausame Verschwendung!!!)
Herrje! Ich bin voller Ideen- und Tatendrang, gemein dass mich meine Niere erstmal kräftig ausgebremst hat. Aber ich glaube die Antibiotika schlagen so langsam an und hoffe, dass ich einfach wie ein Wirbelwind durchstarten kann, wenns mir wieder besser geht. Ganz egal was alle bedrängenden Nörgler so zu melden haben. Ich wünsche Euch einen schönen Tag. CiaoTschüssi. 😉

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Life Update 4/17

Hi zu einem neuen LebensUpdate, ich bin in bester Emo-Stimmung!

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Gefühle, Gefühle: Wow, es ist Mitte März, das Jahr düst voran und ich bin verloren, wie eh und je. Leide an gemischten Gefühlen, mit einer deutlichen Tendenz zum Negativen.
Sollte nach dem eher unschönen Jahr 2016 nicht ein supertolles, positives 2017 folgen? Haben sich doch alle gewünscht. Und während ich mich frage, bei wem sich dies schon bewahrheiten konnte, kracht meine Stabilität Tag für Tag über mir ein. Wo ist er denn nun, dieser aufmunternde Aufschwung? Ich fühle mich eher als würde ich in einer ewigen Abwärtsspirale stecken, egal wie hart ich kämpfe, es wird und wird nichts besser oder zumindest wird alles nur komplizierter, die emotionalen Belastungen immer schwerer – was ist da bloß los?
Letzte Woche hatte ich ein bisschen freie Zeit und habe (wie immer wenn ich in einer doofen Situation festklemme) umgeräumt. Aufgeräumt. Einfach, weil es innerlich mitunter ganz gut tut. Allerdings kann einem das Durchkramen der Vergangenheit auch klar vor Augen führen, welch ein Durcheinander da noch wartet und gelöst werden will. Und als wäre das Allein nicht genug, pöbelt sich ganz dreist von der Seite immer wieder irgendein neuer Bullshit in mein Leben. Es läuft gut in der Fahrschule und ich finde Freude daran zu fahren? Nix da, in der darauffolgenden Stunde muss mein Fahrlehrer erneut an meinen hart erarbeiteten Fahrkünsten rumnölen. Ich verkaufe Sachen bei Ebay, um mir ein bisschen Geld beiseite zu legen – tja, Pech gehabt, das Finanzamt will schon mal ne Steuervorauszahlung, noch bevor die Steuererklärung überhaupt fertig ist. Ich freue mich seit einem halben Jahr auf das Slaves Konzert? Nöö, Tour wird verschoben. Irgendwie will mich das Universum gerade lieber leiden sehen als fröhlich. Ich finde den Sinn hinter all dem nicht so richtig…

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Dann wollte ich einen Blogpost schreiben, hatte aber erstmal das Bedürfnis das ganze Ding ebenfalls umzugestalten. Was sagt ihr zum neuen Look?
Beim Aufräumen des Blogs bin ich durch alte Wochenrückblicke geschwirrt und ganz sentimental geworden. Ich habe mir 2015 zurück gewünscht. Und das Gefühl bekommen, dass ich 2015 das Letzte Mal so richtig glücklich war. Und so zufrieden mit allem.
„Du kannst nicht in der Vergangenheit leben“, sagt irgendeine olle Allerweltsweisheit, aber was macht man denn wenn die Gegenwart nun mal nicht gerade der Knaller ist? Man wird ja wohl auch mal erschöpft sein dürfen, von alldem Gegenwartskram!

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Dennoch, diese anhaltende Life-Crisis macht mich fertig und ich fühl mich trotz innerer Das-ist-ja-so-Blöd-dass-man-einfach-nur-noch-drüber-lachen-kann-Einstellung so langsam wie ein altes, meckeriges Weib, das ich eigentlich überhaupt nicht bin.
Eher bin ich der Typ Kämpfer – immer motiviert über den ganzen negativen Quatsch zu lachen und weiter zu machen – aber so langsam aber sicher kommt der Punkt, an dem mir die Kräfte ausgehen. Der Punkt, an dem irgendetwas Gutes passieren muss, damit ich nicht völlig den Mut verliere. Also bitte liebes Universum, schick mal ein paar jute Energien! Oder zumindest einen anständigen Frühling, der ganze Mist würde mir wohl weniger ausmachen, wenn ich im Sonnenschein auf ner Wiese rumliegen würde. Und ich wette, dass ich mit meinem Frühlingswunsch nicht alleine bin! 🙂

_undsonst
Genervt: Nicht nur von mir selber, sondern auch von 1000 Dingen, die mich beschäftigen, aber im Ganzen nichts Konkretes ergeben.

New in: eine Monstera-Pflanze. Danke Internet.

Gesehen: The Girlfriend Experience. Die Enkelin von Elvis ist ganz schön heiß, huh.

Entdeckt: Secrets,  eine Band, die ich irgendwie so gar nicht auf meinem Musikradar hatte, obwohl sie ziemlich gut sind. Mein Lieblingssong ist The One with Noone, hach ja, as always and ever: Vickie lost in Music.

Kleine Erfolge & Hoffnung: Ich war im Harz und es war wunderschön, wenn auch weniger winterlich als gewünscht, mit meinen Mädels bin ich gerade gut im regelmäßigen Schwimmtraining und es macht mir super viel Spaß einfach abzutauchen und wenn alles gut geht und der Flughafenstreik bis nächste Woche aufhört, geht’s nach Brighton! Ich hoffe so sehr, dass das klappt! Auch wenn ich Slaves aufgrund der verschobenen Tour nicht dort sehen werde, ist der Gedanke daran, dort am Meer zu stehen das Einzige was mir gerade genug Ermunterung gibt, dass alles doch noch irgendwann gut wird!

Harz-Tannenbäume-Sonne

Life Update 3/17

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Da folgt man der Annahme, dieses neue Jahr ganz entspannt zu starten und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse! Es ist also an der Zeit für ein kleines UpDate!

Kennt ihr das? Man erlebt ganz viel, kommt gar nicht dazu, das alles zu reflektieren und ein paar Tage oder Wochen später steht plötzlich die große Frage im Gehirn – pardon, Raum-, was überhaupt los war. Als hätte man gar nichts erlebt! Oh wei.

Dabei war so einiges los: Ich habe mich tierisch auf’s A Day To Remember Konzert gefreut und wurde gemäß meiner Erwartung ziemlich enttäuscht, Zuhause gab es ein ewiges Hin- und Her mit drei verschiedenen Handwerken, nur um einen schnöden Drehkopf an einer kaputten Heizung auszutauschen, ich habe extrem viel gekocht; Allein und mit Freunden lauter neue Rezepte wie vegane Quiche oder Ramen ausprobiert und zu meinem dritten Koma-Geburtstag war ich mit meiner Mama beim Pinguinschwimmen im Spreewald.
Die Frau Mama musste natürlich auf der Kinderrutsche ordentlich übertreiben und hat sich bei dem Versuch ihre Rutschkünste zu präsentieren den Arm so halb ausgekugelt, weshalb die Meisterin der schnellen Wasserabfahrt dann nicht mehr fähig war uns im Auto zurück nach Berlin zu fahren. Und ich darf ja noch nicht fahren. Also saßen wir erstmal schön in der Weltstadt Lübbenau fest, bis wir von äußerst lieben Menschen gerettet und zurück nach Hause kutschiert wurden.

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Am Valentinstag gab’s Pancakes und einen Besuch im botanischen Garten und nach mehreren, schlimmen emotionalen Breakdowns wegen einer fetten Steuerrückzahlung, die ich zu leisten habe (Tschüss mein liebes, erspartes Geld!) und der Fahrschule, sowie wochenlanger Quälerei mit dem Online Lernprogramm habe ich endlich die Theorie-Prüfung bestanden. Mit null Fehlerpunkten! Wuhuu, ich darf jetzt also theoretisch Auto fahren. Und auch in der Fahrpraxis mache ich so langsam minikleine Fortschritte. Bin dennoch froh, wenn ich diesen Führerscheinquatsch endlich hinter mir habe!

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Genossen: Zeit mit Lieblingsmenschen. Egal ob spazieren gehen in der Kälte, Fotos machen (ebenfalls in der Kälte) oder kuschelig zusammen unter ’ner Decke abhängen und Quatsch-TV gucken (GNTM!) – mein Herz ist gerade wohlig warm und übermäßig erfüllt von Liebe und Freude über einige Menschlein in meinem Leben, das fühlt sich ganz wunderbar an. Wie ein Zuhause.

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Modenews: Dieser Text von Claire spricht mir komplett aus der Seele!

Auf dem Plan: Juhuu, heute geht es in den Harz! Befinde mich aktuell auf der Suche nach Winter, Schnee und Tannenbäumen, sowie ein bisschen Freiheit und Entspannung – aber es soll wohl die ganze Woche lang nur regnen, welch ein Mist. Dennoch überwiegt die Freude darauf, mal ein bisschen Abstand von all dem Trubel hier zu bekommen. Natur hat meiner Seele schon immer zu Frieden verholfen und darauf freue ich mich gerade einfach sehr. Habt es fein! ❤

Life Update 2/17

Vickie, ich will nicht arbeiten, quiekt meine Mitbewohnerin, kurz bevor sie los muss. Doch, Arbeiten ist toll, da wird man ganz doll reich bei, quieke ich zurück. Ich zumindest würde gerade lieber arbeiten gehen, als meinen Führerschein zu machen. Denn diese Autofahrerlizenz macht einen Stunde um Stunde ärmer. Es ist schon ganz schön hart, jedes mal Geld auf den Tisch zu legen, um sich danach völlig erniedrigt zu fühlen. Also ich würde arbeiten tatsächlich diesem blöden Lappen vorziehen!

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Graues Wetter = gutes Lernwetter!

Aber ihr wisst ja: Das Leben ist kein Flohzirkus und die Realität oft anders, als man sie gern hätte. Es gibt ja auch deutlich Schlimmeres, als ’nen Führerschein zu machen und manchmal mache ich sogar was richtig, wenn ich angstverschwitzt hinter dem Lenkrad des knallroten Fahrschulautos klebe. Dann macht es sogar ein bisschen Spaß, sich selbstständig durch den Berliner Verkehr zu manövrieren. (Gefahrenzone, ganz Berlin ist ne Gefahrenzone!)
Nun ja, was mich an der Sache momentan eigentlich stört, ist dass ich es endlich mal erledigt haben will, weil ich wie schon erwähnt lieber arbeiten gehe als in die Fahrschule. Ich mag lieber etwas machen, was ich schon kann und was meinen Kontostand hebt. Als hätte ich nicht längst gelernt, dass es wichtigeres im Leben gibt, als ’nen schnöden Kontostand. Aber trotzdem: Die ganze Zeit Geld ausgeben fühlt sich einfach blöd an, solange die Kontokasse nicht klingelt!

Um dem Ganzen etwas Abhilfe zu schaffen, habe ich mich entschieden und bin motiviert: Ich mach das Ding jetzt! Einfach für mich! Bäm!
Also sieht mein Real-Life gerade so aus, dass ich gefühlt jede freie Minute mit meinem langweiligen Lernprogramm verbringe (Best Friends For Life) und mich immer wieder aus sozialen Aktivitäten rausnehmen muss, was mir irgendwie weh tut – aber wie gesagt: Ich bin motiviert diesen ollen Führerschein endlich fertig zu machen! Dann kann ich nämlich die nächsten Punkte meiner aktuellen Lebenszielliste angehen: Job suchen, Geld verdienen, das in Tankfüllungen umwandeln, losfahren. Bäm. Habe zur Zeit nämlich das äußerst dringende Bedürfnis, die Welt zu entdecken. Okay, dieses Anliegen haben wir bestimmt alle irgendwie – aber wie das immer so ist: Man träumt sich von Tag zu Tag und es passiert: Nix. Und da habe ich momentan einen ziemlichen Aufwind oder Antrieb, von dem ich nicht weiß woher, schätze mal, die Sterne im Weltall stehen günstig oder so. Ich will nicht mehr träumen, ich will machen! Ich will nicht neidisch bei Instagram das schöne Leben der Anderen begutachten, ich will ein schönes Leben für mich. Und da muss man dann wohl auch mal durch zum-gähnen-langweilige Lebensphasen wie drei Wochen Fahrschul-Theorie lernen durch. So viel also zur akutellen Life-Situation.

Überlebt: Die Fashion Week! Trotz meiner Nörgelei hatte ich eine schöne Zeit, vor allem weil ich stets in Begleitung liebenswerter Menschlein war!
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Bewegt: Hat mich die Geschichte von Michael Sch., der in Thailand im künstlichen Koma lag und dank Spenden und einem engagierten Arzt per Flugzeug zurück nach Deutschland geflogen wurde. Ein Komapatient in einem Flugzeug, mit all seinen Überwachungsgeräten, Beatmungsmaschinen und allem – absolut krass! Gute Besserung lieber Michael! ❤

Großes YEAH: Ich freue mich gerade sehr über die neue Single von Slaves und das neue Album von Palisades, da haben meine aktuellen Lieblingsbands doch tatsächlich am gleichen Tag ihren neuen ‚Shit‘ (wie man heutzutage wohl zu sagen pflegt) auf den Markt geworfen und mein Herz mit den Songs sofort erobert!

Absolutes NOO: Ich habe zu Weihnachten eine Kette mit einem Bergkristall geschenkt bekommen, die mir seit dem heiligen Abend sehr sehr viel bedeutet hat. Und ich habe sie bei einer eh blöden Fashion Week Pre-Party verloren. Dieser Verlust deprimiert mich seit Tagen, manche Gegenstände sind eben einfach so viel mehr als nur ‚Dinge‘. 😦

Neu entdeckt: Ein vietnamesisches Restaurant in meiner Hood namens New Day. Tolle Atmosphäre und leckeres Essen – damit kann man mich ganz leicht fröhlich stimmen.
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Happy & Sad:
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Als meine Mitbewohnerin am Samstag zur Arbeit gehen wollte, fand sie auf der Treppe in unserem Hausflur eine kleine maunzende Katze. Wir klingelten bei den Nachbarn, um heraus zu finden wo sie vielleicht entwischt sein könnte – aber niemand machte auf. Nach einer Notiz an der Hauseingangstür, dass sich die Katze bei uns befindet, nahm ich sie also mit in die Wohnung und verbrachte den ganzen Nachmittag mit ihr.

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Sie maunzte, schnurrte, kuschelte sich an mich und inspizierte ausführlich die ganze Wohnung. Ich wollte eigentlich Einiges erledigen, aber die Kleine brachte mein ganzes Leben an diesem Tag durcheinander. Und zwar auf die wunderbarste und niedlichste Weise, wie es nur eine zutrauliche Jungkatze kann! Ich hoffte schon darauf, dass sie niemals jemand abholen würde aber letztlich klingelte es dann doch bei uns und die Besitzerin war denkbar froh, ihre ‚Koschi‘ (ich hatte sie Mietzie getauft) wieder zu sehen. Eigentlich alles cool soweit, aber ich muss sagen: Ich habe Mietzie enorm schnell in mein Herz geschlossen und vermisse die Kleine.
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Soa, jetzt geht’s erstmal in die neue Woche, mit dem großen Plan diese Woche die Theorie-Prüfung zu machen. Ich bin gespannt, ob ich jemals beim TÜV ankomme… Ahoi

Life UpDate 1/17

Es ist Sonntag und ich wollte heute eigentlich total produktiv sein. Stattdessen ist mir schlecht, ich habe Gänsehaut, einen Brummschädel und obendrein noch einen nicht endenden Ohrwurm von Taylor Swifts Shake it off. Draußen fliegt Schnee rum, aber mir wird beim Zugucken ganz schwindelig. Da ist er also, mein mieser kleiner Kater, der mich von meiner toll geplanten Sonntags-Produktivität abhält.
Ein Lebensupdate auf dem Blog war neben Kleid und Mantel umnähen, Fashion Week Vorbereitungen, Interviewplanung und Wohnungschaos besiegen, Teil meiner Sonntags-To Do List. Hier also mein UpDate: Ich lebe. Aber gerade mit Kater. Ärgere mich, hab eigentlich den Alkohol-Konsum längst hinter mir gelassen und mich in den vergangenen Monaten immer sehr über ein entspanntes Wochenende auf dem Sofa und ohne körperliche Defizite am nächsten Tag gefreut, ja, es sogar sehr genossen!

Und während ich hier also mit der Überlegung Wie es so weit kommen konnte so vor mich hin leide, kommt mir beim Bright-Mood Yogi Tee die stimmungserheiternde Erkenntnis: Es ist der Moment. Beziehungsweise, es war der Moment.
Der Moment, in dem ich lebte. Mir keine Gedanken über das ‚Morgen‘, die Zukunft gemacht habe. Der Moment, in dem einfach alles so locker, gelöst und lustig war, dass ich dachte: Ja her mit den Shots! Und runter damit! Der Moment, in dem mein Kopf nicht einen Gedanken an den Folgetag und den bösen Kater verschwendet hat, der folgen könnte. Der Moment, in dem das Herz einfach nur gesagt hat: Machen! Trinken, Tanzen, Turteln.

instagram-lebensweisheiten
Alles aus dem Bauch heraus. Einfach Leben. Das war schön. Und was an dieser Stelle so simpel klingt, ist tatsächlich schwierig, vor allem wenn man zu den Menschen gehört, die lieber alles hundertmal durchdenken, als einfach zu machen. Hat aber letztlich dann doch von ganz allein funktioniert und dafür nehm ich meine körperliche Matschigkeit jetzt gerne in Kauf. 🙂

Na ja und wenn ich schon dabei bin aus dem Leben zu plaudern, will ich an dieser Stelle auch kurz die anderen 15 Tage des neuen Jahres erwähnen:

In den letzten Wochen des vergangenen Jahres habe ich etwas ganz Tolles beschlossen: Im Januar (vllt auch im Februar) mache ich mal nichts. Ich schreibe nebenbei auch einen Blogpost über meinen neuen Müßiggang, muss aber noch ein bisschen Nichts Machen, natürlich allein der Recherche wegen.
Damit surfe ich gerade wohl auf einer ziemlichen Trendwelle, irgendwie wollen alle weniger machen, mehr Nein sagen, runter kommen – schlichtweg Entschleunigen. Ich verstehe das. Und probiere es auch mal. Wie gesagt, mein Erfahrungsbericht folgt (vielleicht, denn vielleicht mache ich ja auch nichts), verraten kann ich schon mal so viel: Für mich ist dieses Nichts-Tun alles andere als Leicht.
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Ich quäle mich weiterhin in der Fahrschule, habe es sogar geschafft ein bisschen was für die Theorieprüfung zu lernen (raten trifft es wohl besser), bin an meiner Steuererklärung verzweifelt, dafür bisher ziemlich gut in den Punkten Ernährung und Sport (auch wenn ich gar keine großen Pläne habe, außer wieder ein bisschen sportlicher zu werden und einfach essenstechnisch auf fertig-verarbeitetes Zeug -außer Schokolade- zu verzichten), war alleine im Winterwunderland spazieren, habe im Planetarium Sterne angeguckt, mich über jede gemeinsam verbrachte Zeit mit lieben Lieblingsmenschen gefreut und bin jetzt irgendwie vorfreudig auf die Fashion Week. Auch wenn es sicher wieder stressig wird, siegt die Vorfreude auf ein bisschen geistigen Fashion-Input und darauf, dass ich den Großteil der Fashion Week zusammen mit echten Freundinnen abhängen werde!

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Und sonst so?

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Gesuchtet: Die zweite Staffel von The Man in the High Castle! Die Story macht mich so fertig, aber ich find’s trotzdem gut und bin nach wie vor furchtbar verliebt in das Kostümbild und das ganze Setting an sich!

Gelesen: Ein wunderbares Buch mit dem pathetischen Titel Die Geschichte der Liebe und diesen wunderbaren Text von Claire, der irgendwie die ganze gegenwärtige Modewelt in sich sehr gut abbildet.

Gekauft (aka Konsumkram): Eine neue Kamera! Ich finde sie ganz toll, muss aber noch ein bisschen damit umgehen üben, da sind gefühlt 1 Mio Einstellungsmöglichkeiten für alles Mögliche dran. Dann noch einen Mantel von Mango, für den ich zunächst nicht bereit war 90 Euro auszugeben, den es jetzt im Sale für 30 Euro gab und das Allerbeste: Flugtickets für einen Trip nach Brighton im März! Da freut sich sogar mein Kater drüber, der sich allerdings einigermaßen verkrochen hat, während ich damit beschäftigt war, diesen kleinen Auszug aus dem Leben zu tippen. Was wiederrum bedeutet, dass ich mich jetzt mal ganz gepflegt den zu-erledigenden Dingen widmen werde. Aber im Slow-Motion Sonntagsmodus.
ahoy